Blindes Katzenbaby wird von anderen Katzen gehasst: Als Hundewelpe einzieht, wird es rührend
Campo (Spanien) - Es klang nach einem guten Plan: Als eine Familie aus Spanien den blinden Kater "Patí" aufnahm, hoffte sie, dass ihre anderen Katzen das Jungtier adoptieren würden. Doch das Schlimmstmögliche trat ein: Das Katzenbaby wurde von den alteingesessenen Samtpfoten gehasst und ausgegrenzt. Als ihre Halter dann einen kleinen Welpen entdeckten, der zur Adoption verfügbar war, hatten sie das Gefühl, dass er eine wichtige Rolle in ihrem "Rudel" spielen sollte ...
Vor drei Jahren zog das blinde Tier im Haus im spanischen Campo ein. "Er war erst wenige Wochen alt, als wir ihn zu uns holten, und wir hofften, dass er eine enge Bindung zu unseren anderen Katzen aufbauen würde", so seine Besitzer in einem Instagrambeitrag. "Leider lief es nicht ganz so, wie wir gehofft hatten."
Im Laufe der Jahre hatte die Familie bereits drei andere Katzen aufgenommen, die gut miteinander klarkamen. Bei Patí sah das leider völlig anders aus. "Sie schienen ihn nicht zu mögen, und anstatt besser zu werden, schien sich die Situation eher zu verschlimmern."
Wochenlang versuchten die Katzenhalter, dass ihre Tiere sich gegenseitig akzeptierten, doch vergeblich: "Sie gingen ihm immer mehr aus dem Weg, und eine von ihnen fing sogar an, ihn anzugreifen, sobald er ihr zu nahe kam."
Es herrschte zunächst Verzweiflung, denn keiner der Vierbeiner sollte das Haus verlassen - alle gehörten schließlich zur Familie. "Wir wussten, dass wir irgendwie einen Weg finden mussten, damit es klappt", schreiben die Spanier weiter.
Dass ein weiteres Tier im Haus alles ändern sollte, hatte die Familie sicherlich nicht erwartet.
Jetzt kostenlos für den News-des-Tages-Newsletter anmelden!
Welpe und blinde Katze werden beste Freunde
Einige Monate, nachdem das blinde Kätzchen bei ihnen eingezogen war, stießen die Tierhalter auf einen Welpen, der zur Vermittlung stand. Einen Hund zu adoptieren stand zwar schon lange auf ihrer Liste, doch als Patí in ihr Leben trat, hatten sie diesen Plan erst einmal zurückgestellt und wollten eigentlich noch "ein paar Jahre" damit warten.
Doch Welpe "Rex" schien zu ihnen zu gehören: "Wir hatten keine Ahnung, wie groß er werden würde oder ob er gut zu Patí passen würd", erinnert sich die Familie. "Aber wir konnten ihn nicht zurücklassen; wir wussten, dass wir einen Weg finden würden."
Kaum hatten sie Rex nach Hause geholt, stellten sie ihn Kater Patí vor. "Nach nur wenigen Sekunden des Beschnupperns begannen sie zu spielen … und hörten eigentlich nie mehr damit auf."
Es wäre die "beste Entscheidung überhaupt" gewesen, den Welpen einziehen zu lassen, freuen sich die Spanier heute.
"Drei Jahre später sind sie immer noch Seelenverwandte. Ihre Bindung hat sich gewandelt, während sie erwachsen wurden, aber sie verbringen nach wie vor viel Zeit miteinander und lieben es, zusammen zu spielen", schreiben die Halter auf Instagram.
Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Instagram/purfectlyblind

