Sieben Monate auf der Flucht: Ausgebüxtes Capybara Samba lebend entdeckt - kann es gerettet werden?

England - Sieben Monate lang war Capybara Samba auf der Flucht, nachdem es im März aus einem britischen Zoo ausgebüxt war. Nun gibt es endlich gute Nachrichten: Das Tier wurde lebend entdeckt! Jetzt setzen die Mitarbeiter alles daran, Samba sicher zurück in den Zoo zu bringen.

Nach sieben Monaten ist klar, wo sich Capybara Samba aufhält. Nun setzen die Mitarbeiter alles daran, das Tier einzufangen.  © Screenshot/Instagram/marwellzoo

Wie der Marwell Zoo in Hampshire mitteilte, wurde das 16 Monate alte Capybara auf einer Wildkamera gesichtet.

Mitarbeiter bestätigten, dass sich Samba auf einem Privatgrundstück aufhalte. Sie erklärten weiter, dass sich das Einfangen des Tieres als "schwierig" erweise. Es sei nicht einfach möglich, sich Samba zu nähern und sie einzufangen.

"Wir haben außerdem begonnen, einen Futterplatz einzurichten, um sie dazu zu ermutigen, sich an den Ort zu gewöhnen und regelmäßig dorthin zurückzukehren. Das ist ein wichtiger Schritt in unseren Plänen, sie sicher zurückzuholen", so der Zoo.

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Weiter hieß es, man wisse, dass viele Menschen wissen wollen, wie es Samba gehe, und sei dankbar für das anhaltende Interesse und die Unterstützung.

Das Team konzentriere sich weiterhin darauf, Samba sicher nach Hause zu bringen. Sobald es wichtige Neuigkeiten gebe, werde man darüber informieren.

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Capybara Samba brach im März aus dem Zoo aus

Der Marwell Zoo nahm im Sommer ein weiteres Capybara auf. (Symbolfoto)  © Diego Izquierdo/telam/dpa

Samba war im März gemeinsam mit ihrer Schwester Tango aus dem Marwell Zoo entkommen. Die beiden Tiere waren erst einen Tag zuvor aus dem "Jimmy's Farm and Wildlife Park" in den Zoo verlegt worden. Im Gegensatz zu Samba konnte das zweite Weibchen bereits kurze Zeit später wieder eingefangen werden.

Das Capybara war wochenlang auf freiem Fuß und streifte durch die Gegend. Nur wenige Tage nach seinem Ausbruch wurde es zum ersten Mal gesichtet - in einem anderen Dorf.

Auf Überwachungskameras tauchte das Tier immer wieder auf. Auch unabhängige Zeugen berichteten wiederholt, Samba gesehen zu haben, und gaben Hinweise auf ihren Aufenthaltsort.

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In einer Pressemitteilung hieß es damals: "Unser engagiertes Team begann, den Zoo und die umliegende Gegend abzusuchen. Gleichzeitig sicherten wir umgehend den Bereich, aus dem die Tiere entkommen waren. Unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, Samba so schnell und sicher wie möglich zurückzubringen."

Im Juli bekam der Marwell Zoo zudem weiteren tierischen Zuwachs: Nach Sambas Verschwinden nahm die Einrichtung das siebenjährige Capybara Ripple auf.

Nun gibt es nach Monaten der Ungewissheit endlich Hoffnung auf ein Happy End. Ob Samba bald wieder sicher im Zoo ankommt und Ripple Gesellschaft leisten kann, bleibt abzuwarten.

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