Anwohner reiben sich verwundert die Augen: Was ist mit diesem Tier passiert?
Studio City/Simi Valley (USA) - Bei diesem Tier mussten sich die Anwohner in Studio City, Kalifornien, verwundert die Augen reiben. Die Frage, ob es sich um einen Hund oder einen Kojoten handelte, war relativ schnell geklärt - Letzteres.
Der Kopf des Weibchens sah aber geradezu grotesk aus. Er war aufgedunsen, seltsam verformt. Zudem schien dem armen Tier das linke Auge zu fehlen.
Doch es kam noch schlimmer: Mehrere Tierrettungsstellen und zahlreiche Anwohner versuchten insgesamt länger als ein Jahr erfolglos, den Kojoten, den sie Wendy nannten, zu fangen.
Vom Sommer 2025 bis zum Spätsommer 2026 ging das so. Erst als sich die "Wildlife Care of Southern California" kürzlich einschaltete, konnte Wendy endlich gerettet werden.
Natürlich wollten alle schnellstmöglich klären, was dem Kojoten zugestoßen war - und ob man Wendy behandeln konnte. Am Dienstag fasste das Team die Fakten noch einmal in einem Facebook-Beitrag zusammen - das arme Tier war zu diesem Zeitpunkt bereits tot.
"Bildgebende Untersuchungen ergaben zwei im Kopf steckende Projektile. Dies deutet darauf hin, dass sie zuvor angeschossen worden war. Die Infektion hatte im Laufe der Zeit ein solches Ausmaß angenommen, dass sie den Oberkieferknochen auf der linken Gesichtshälfte zerstört hatte - er war nicht mehr vorhanden", so das Team auf Facebook.
Aber hätte man Wendy nicht mit Antibiotika und einer Operation retten können?
Wildlife Care of Southern California gibt auf Facebook Tod des Kojoten bekannt
Dafür war es laut ihren Rettern einfach zu spät.
"Das Ausmaß der Schädigung war so gravierend, dass keine Operation oder Behandlung die normale Funktion hätte wiederherstellen können. Sie wäre für den Rest ihres Lebens auf weiche Nahrung angewiesen gewesen", erklärten sie.
Das nur drei Jahre alte Weibchen hätte dann niemals zurück in die Wildnis entlassen werden können. Es wäre kein Leben für einen Kojoten gewesen.
Aus diesem Grund entschieden die Tierschützer diese Woche, Wendy die letzte Gnade zu erweisen und sie einschläfern zu lassen.
Titelfoto: Facebook/Screenshot/Wildlife Care of Southern California

