Hund kann vor Erschöpfung kaum noch laufen: Was dann passiert, lässt Herzen schmelzen
New Mexico (USA) - Während einer anspruchsvollen Wanderung durch die bergige Steppe von New Mexiko (USA) kam es zu einem flauschigen Notfall: Ein rund 60 Kilogramm schwerer Hund namens "Atlas" brach vor Erschöpfung zusammen und konnte sich kaum noch bewegen - ein Einsatzteam musste dem riesigen Vierbeiner schließlich zu Hilfe eilen.
Wie die zuständigen Beamten auf Facebook mitteilten, ereignete sich die außergewöhnliche Rettungsaktion bereits vor zwei Tagen.
"Nein, das ist kein Bär. Das ist Atlas! Als das 120 bis 130 Pfund schwere Hündchen zu erschöpft war, um eine anspruchsvolle Wanderung zu Ende zu gehen, machten sich unsere Open-Space-Beamten auf den Weg, um ihn nach Hause zu bringen", erklärte das Team zu dem Fall auf Social Media.
Die Bergung des schwarzen Vierbeiners gestaltete sich jedoch schwieriger als angenommen. Während Atlas erschöpft hoch oben in den Bergen pausierte, kämpften sich die Einsatzkräfte durch stachliges Gebüsch und über einen wackligen Untergrund.
Als die Rettungskräfte die Fellnase schließlich erreicht hatten, begann auch schon die nächste Herausforderung.
"Der Weg war beschwerlich, daher trugen die Teammitglieder Atlas eine Weile abwechselnd, bevor sie ihn für den Abstieg auf eine Transportliege legten", schilderte das Bernalillo County Sheriff's Office.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten kam das 60 Kilogramm schwere Tier wohlbehalten unten an. Nach dem turbulenten Tag erhielt Atlas von den Rettungskräften den Titel des "bravsten Jungen, den sie je gerettet haben".
Rettungsteam richtet klare Worte an Tierbesitzer
Im Zuge des Vorfalls richtete das Bernalillo County Sheriff's Office einige wichtige Worte an die Plattform-Nutzer: "Wenn Sie mit Ihren Haustieren wandern gehen, nehmen Sie reichlich Wasser mit, achten Sie auf Anzeichen von Erschöpfung und denken Sie daran, dass der Rückweg genauso anstrengend sein kann wie der Aufstieg."
Unter dem Beitrag zeigte sich schnell eine riesige Welle der Begeisterung - mehr als 2000 Menschen likten den Social-Media-Post.
Während zahlreiche User den unermüdlichen Körpereinsatz lobten, berichteten andere Nutzer wiederum von ihren eigenen Erfahrungen.
"Vor langer Zeit habe ich auch so einen ähnlichen Fall mitbekommen. Danke, dass ihr helfen konntet", kommentierte ein User unter dem Beitrag.
Titelfoto: Fotomontage/Screenshot/Facebook/Bernalillo County Sheriff's Office

