Köln - Vier Monate nach ihrer Rettung aus einem überhitzten Auto hat das Tierheim Dellbrück rund um drei Schäferhunde das Ende einer langen Odyssee öffentlich gemacht.
Knapp 16 Wochen hatten die Tierretter kein Sterbenswörtchen über den Fall im Hintergrund verraten dürfen - bis zum Montagabend.
Nun hat das Tierheim in seinem neuesten Instagram-Beitrag frische Neuigkeiten zu den im Mai geretteten Schäferhunden bekannt gegeben.
"Vier Monate lang durften wir niemandem etwas über den Fall erzählen, jetzt gehören die Hunde endlich uns", schreiben die Tierretter zum Start des Beitrags.
Tatsächlich soll ihnen unmittelbar nach der Rettung aufgefallen sein, dass einer der Hunde zum Zeitpunkt des Einzugs trächtig gewesen sei und sich drolliger Nachwuchs anbahne. "Ein Ultraschall bestätigte es und keine Woche später brachte sie fünf Welpen zur Welt."
Im Anschluss: jede Menge Telefonate mit Behörden und eine Klage des Ex-Besitzers, der seine Hunde inklusive Nachwuchs zurückhaben wollte.
Tierheim Dellbrück kann keine Anfragen mehr annehmen
Mittlerweile hat sich die Sachlage geklärt und der Fall ist entschieden. Das Tierheim darf die Vierbeiner behalten und sie zur Vermittlung freigeben.
"Die Welpen wurden größer und älter, mittlerweile sind sie fast vier Monate alt und kennen nichts außer uns", erklären die Mitarbeitenden im Laufe des Postings.
Nicht ganz so lange wie auf die Freigabe zur Vermittlung haben die Fellnasen auf die ersten Anfragen warten müssen - ganz im Gegenteil. "Nun gilt es, die weltbesten Zuhause für sie zu finden, das sind wir den Hunden schuldig."
Allerdings: Das Tierheim hat inzwischen einen Anfrage-Stopp öffentlich gemacht. Tatsächlich sollen sich innerhalb kürzester Zeit zu viele Interessenten gemeldet haben, die die Schäferhunde zu sich nach Hause holen möchten.
"Die Interessenten stehen schon Schlange, deshalb derzeit bitte keine Anfragen schicken", schreiben die Tierretter zum Abschluss.