Yacht kracht gegen Wal und kentert: Crew muss sich auf hoher See retten

Norfolkinsel (Australien) - Eine vierköpfige Crew geriet über 400 Kilometer vor der Küste Australiens in Seenot: Zuvor war ihre Yacht mit einem Wal zusammengestoßen - das Schiff begann daraufhin zu sinken.

Die Crew eines kenternden Boots musste sich 250 Seemeilen vor der Norfolkinsel in eine Rettungsinsel retten.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/nzdefenceforce

Bei der Kollision schlug der Meeressäuger ein Leck in die 15 Meter lange "Tai Tam", die am Samstagmittag im Pazifischen Ozean unterwegs gewesen war. Die vier Seeleute versuchten noch, das Leck zu stopfen, mussten aber schließlich einsehen, dass die Yacht nicht mehr zu retten war.

"Nach etwa einer halben Stunde war ziemlich klar, dass das Boot nicht mehr so ​​weit instand gesetzt werden konnte, um die Fahrt fortzusetzen", erklärt Skipper Jeremy Cooper gegenüber ABC. "Wir konnten die Situation zwar bis zu einem gewissen Grad eindämmen, aber der Schaden war zu schwerwiegend."

Daraufhin setzte die Crew einen Notruf ab und verließ wortwörtlich das sinkende Schiff.

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Mehrere Stunden lang verharrten sie zu viert auf einer aufblasbaren Rettungsinsel, bis eine Aufklärungsmaschine der Royal New Zealand Air Force sie rund 250 Seemeilen nördlich der Norfolkinsel orten konnte.

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Die Crew hatte zwar rechtzeitig ein Notsignal abgesetzt, musste aber dennoch mehrere Stunden lang in der Rettungsinsel verharren, bis sie von einem Frachtschiff an Bord genommen wurden.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/nzdefenceforce

Crew wird nach 17 Stunden gerettet

Ihr Schiff war nicht mehr zu retten und kenterte nach dem Vorfall. Die Insassen blieben glücklicherweise unversehrt.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/nzdefenceforce

Nachdem eine Funkverbindung zu den Seeleuten in der orangen Rettungsinsel hergestellt worden war, leitete die Royal New Zealand Air Force ein Schiff in der Nähe um, welches die Crew aufnehmen sollte.

17 Stunden später konnten die Männer an Bord eines Frachtschiffes klettern, das als Erstes am Unglücksort eingetroffen war. Am Sonntagmorgen gingen sie dann am nächstgelegenen Hafen an Land. Sie blieben unverletzt.

"Dies war eine hervorragend koordinierte und durchgeführte Rettungsaktion", lobt Mike Clulow, Einsatzleiter des Rescue Coordination Centre, den Einsatz gegenüber der Defence Force.

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Auch das Verhalten der vier Seeleute hebt er anerkennend hervor. "Das ist eine hervorragende Erinnerung daran, dass eine gute Vorbereitung für Fahrten auf See einem das Leben retten kann."

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