Achtung, Hitze! So kommen die Bewohner im Tierpark Hagenbeck durch die heißen Tage

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Hamburg - Während der Hitzewelle suchen nicht nur Menschen nach einer willkommenen Abkühlung. Auch die tierischen Bewohner des Hamburger Tierparks Hagenbeck und ihre Pfleger haben ganz eigene Strategien gegen die extremen Temperaturen.

Eisbärendame Victoria hat Eisbomben zur Abkühlung bei den extremen Temperaturen von den Tierpflegern bekommen.
Eisbärendame Victoria hat Eisbomben zur Abkühlung bei den extremen Temperaturen von den Tierpflegern bekommen.  © Götz Berlik/Tierpark Hagenbeck

Für Eisbärendame Victoria gab es in ihrem Gehege jetzt ein ganz besonderes Sommer-Highlight: Die Tierpfleger servierten ihr verschiedene Leckereien mit Muscheln und Gemüse sowie eine riesige Eisbombe. Neugierig machte sich die Eisbärin daran, die gefrorenen Überraschungen Stück für Stück zu entdecken.

Auf ganz natürliche Weise schützt sich dagegen die frischgebackene Bentheimer Landschwein-Mutter vor der Sommerhitze. Erst vor drei Tagen brachte sie zwölf gesunde Ferkel zur Welt. Gemeinsam mit ihrem Nachwuchs sucht sie regelmäßig die Lehmsuhle auf.

Der Vorteil: Der kühlende Schlamm hilft nicht nur gegen Überhitzung, sondern schützt die Haut der Tiere gleichzeitig vor Sonne und lästigen Insekten.

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"Sie kümmert sich hervorragend um ihre zwölf Ferkel. Besonders an warmen Tagen ist die Lehmsuhle sehr wichtig. Der Schlamm wirkt wie eine natürliche Klimaanlage", erklärt Reviertierpfleger Sebastian Behrens in einer Mitteilung.

Hamburger Tierpark Hagenbeck: So schützen sich die Asiatischen Elefanten vor der Hitze

Elefantendame Mogli: Die Tiere haben ihre eigenen Strategien gegen die Hitze.
Elefantendame Mogli: Die Tiere haben ihre eigenen Strategien gegen die Hitze.  © Götz Berlik/Tierpark Hagenbeck

Auch die Asiatischen Elefanten haben ihren eigenen Trick gegen die hohen Temperaturen. Zuerst wird ausgiebig in Schlamm gebadet, bevor sie ihren Körper anschließend mit einer feinen Sandschicht bedecken. Diese schützt die Haut vor intensiver Sonneneinstrahlung und unterstützt die natürliche Temperaturregulierung.

Dabei helfen die Pfleger zusätzlich mit und verwandeln unter anderem den Sand im Gehege mit einem Wasserschlauch in eine große Matschpfütze.

Damit ist bei den tierischen Zoo-Bewohnern nach Angaben des Parks dafür gesorgt, dass diese auch bei sommerlichen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren.

Titelfoto: Götz Berlik/Tierpark Hagenbeck

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