Kürbis, sonst gibt's Saures! Grusel-Essen für Tiere
Hamburg - Halloween-Action bei Hagenbeck! Am Freitagvormittag wurde einigen Tieren im Hamburger Tierpark Hagenbeck ein besonderes Essen aufgetischt.
Rund 40 kleine und große Kürbisse hatten die Mitarbeiter vorbereitet, damit die Tiere auch ihren kleinen Halloween-Spaß haben durften. Während die Mandrille, Totenkopfäffchen und Gürteltiere ihren Spaß hatten, waren die Nasenbären eher zurückhaltend.
"Für die Affen ist das auch ein großer Spaß, Kürbis gibt es ja nicht das ganze Jahr über", erklärte Uwe Fischer im Gespräch mit TAG24, der seit 42 Jahren im Tierpark arbeitet und für das Revier bei den Mandrills zuständig ist. "Wir versuchen die Tiere aber auch über das ganze Jahr bei Laune zu halten, das hier ist eine nette Möglichkeit."
Vor allem der Boss der Primaten machte kurzen Prozess und zerstückelte den größten Kürbis in Windeseile. Die anderen Tiere in seinem Gehege mussten sich mit den kleineren Exemplaren zufriedengeben.
Ebenfalls großen Spaß hatten die Totenkopfäffchen und die Gürteltiere, die sich eine Anlage teilen. Während die Äffchen kopfüber nach Heuschrecken und Mehlwürmern in den Kürbissen suchten, kroch eines der beiden Gürteltiere gänzlich in die Frucht und pickte sich die Leckereien heraus.
Tierpark Hagenbeck: Nasenbären skeptisch bei Halloween-Action
Bei den Nasenbären ging es hingegen nicht ganz so wild zu, die kleinen Raubtiere ließen eher Skepsis walten und trauten sich nur sehr zaghaft zu den Kürbisgesichtern. Dabei hätte es sich durchaus gelohnt.
"Wir haben ein bisschen Futter reingemacht und die kleinen Kürbisse mit Honig bestrichen", erklärte Tierparkinspektor Benjamin Krüger. Denn Kürbis stehe bei den Tieren sonst nicht auf dem Speiseplan.
Egal, in welchem Gehege die ausgeschnitzten Kürbisgesichter standen, sie haben am Ende nicht nur bei den Tieren, sondern auch bei den Besuchern für Unterhaltung gesorgt.
Titelfoto: Fotomontage: TAG24/Robert Stoll (2)
