Tag der Katastrophenvorsorge: So schützt sich Jena, das könnt Ihr tun

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Jena - Am 13. Oktober ist Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge. Jena informiert zu diesem Anlass über ihre Schutzmaßnahmen und gibt Tipps zur persönlichen Notfallvorsorge.

Die Stadt Jena informiert anlässlich des Internationalen Tages der Katastrophenvorsorge über Schutzmaßnahmen. (Symbolfoto)
Die Stadt Jena informiert anlässlich des Internationalen Tages der Katastrophenvorsorge über Schutzmaßnahmen. (Symbolfoto)  © Bernd Weißbrod/dpa

Die Stadt ist für die Organisation, Ausrüstung und Ausbildung der Katastrophenschutzeinheiten zuständig. Dazu gehören die Freiwilligen Feuerwehren, ASB, DRK, DLRG und die Firma Pro Life. Ein großer Teil der Arbeit wird ehrenamtlich geleistet.

Für Gefahrenlagen wie Hochwasser gibt es spezielle Einsatzpläne. Die Einsatzkräfte trainieren regelmäßig ihre Abläufe und die Zusammenarbeit und nutzen dafür auch Lehrgänge der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule.

Zur Warnung der Bevölkerung nutzt die Stadt Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast.

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Beim bundesweiten Warntag im September wurden die 25 digital angebundenen Sirenen im Stadtgebiet getestet.

Auch Bevölkerung kann vorsorgen

Auch die Bevölkerung selbst kann vorsorgen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, möglichst Lebensmittel und Wasser für zehn Tage vorrätig zu haben.

Bereits ein Vorrat für mindestens drei Tage ist hilfreich. Zudem sind eine Warn-App, ein batterie- oder kurbelbetriebenes Radio sowie eine Powerbank sinnvoll. Wichtige Dokumente, Medikamente und Erste-Hilfe-Material sollten für den Notfall griffbereit sein.

Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Benjamin Koppe betont, dass gute Vorbereitung sowohl den Menschen selbst als auch den Einsatzkräften hilft. Weitere Informationen und Checklisten zur Notfallvorsorge gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie im Thüringer Informationsportal "Sicher und gewarnt".

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

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