Wildunfälle auf Thüringens Straßen: Das rät die Polizei

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Von Sarah Knorr

Thüringen - Angesichts der kürzer werdenden Tage warnt die Polizei vor Wildunfällen. Allein am Dienstagabend stießen auf den Straßen Thüringens zwei Autos mit Rehen zusammen.

Aufgrund der kürzer werdenden Tage warnt die Polizei vor Wildunfällen. (Archivfoto)
Aufgrund der kürzer werdenden Tage warnt die Polizei vor Wildunfällen. (Archivfoto)  © Jens Büttner/dpa

Im Landkreis Sömmerda war ein 37 Jahre alter Autofahrer zwischen Kleinmölsen und Udestedt gegen 21.15 Uhr unterwegs, als ein Reh die Fahrbahn betrat, wie die Polizei mitteilte.

Das Tier wurde vom Auto erfasst und starb an der Unfallstelle. Beinahe zeitgleich stieß ein 39-Jähriger den Angaben nach zwischen Kleinneuhausen und Vogelsberg mit seinem Wagen ebenfalls mit einem Reh zusammen. Auch dieses Tier starb. 

Mit der herannahenden dunklen Jahreszeit steigt insbesondere in den Abend- und Morgenstunden das Risiko für Wildunfälle, wie die Polizei mitteilte.

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Deswegen rät sie: Verkehrsteilnehmer sollten vor allem auf Straßen nahe Feldern und Wäldern sowie in entsprechend ausgeschilderten Bereichen besonders aufmerksam und bremsbereit sein.

Bei Zusammenstoß: Unfallstelle sichern und Polizei informieren

Taucht ein Wildtier am Straßenrand oder auf der Straße auf, sollten Fahrer demnach kontrolliert bremsen, das Fernlicht ausschalten und gegebenenfalls hupen. Außerdem wichtig: Ein Tier kommt oft nicht allein. Deswegen sollte mit weiteren Tieren gerechnet und riskante Ausweichmanöver vermieden werden.

Lässt sich ein Unfall nicht verhindern, sollte die Unfallstelle mit Warnblinklicht und Warndreieck abgesichert und die Polizei informiert werden. Zudem sollte man sich verletzten Tieren nicht nähern, hieß es.

Wenn diese flüchteten, sollte man sich die Richtung merken und der Polizei mitteilen. Um die Versorgung kümmere sich dann eine zuständige Person mit Jagdausübungsberechtigung.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa

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