Ehemaliger Sportreporter Michael Pfeffer (†67) stirbt bei Unfall: Kollege trauert mit rührendem Nachruf
Rio de Janeiro (Brasilien) - Ein Schock für die Medien- und Sportwelt! Der ehemalige ZDF-Sportreporter Michael Pfeffer (†67) ist infolge eines Unfalls gestorben.
"Wir trauern um einen großartigen Reporter, der für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer Ski-alpin-Wettbewerbe ebenso anschaulich kommentieren konnte wie Tour-de-France-Rennen und viele andere Sport-Ereignisse mehr", schreibt das ZDF in einer Stellungnahme gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Der 67-Jährige verlor sein Leben bei einem Sportunfall in der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro – der Heimat seiner Frau Sylvia. Die genauen Umstände sowie ein genauer Zeitpunkt wurden bisher nicht öffentlich kommuniziert.
Wie aus einem Artikel des "Spiegel" hervorgeht, könnte es jedoch sein, dass der Unfall bereits knapp einen Monat zurückliegt.
So soll der ehemalige Journalist Claus Deutelmoser (77) am 25. September in seinem Blog einen Nachruf veröffentlicht haben, in dem er schrieb, dass sein langjähriger Kollege am "vergangenen Wochenende vor einem der berühmten Strände, beim Schwimmen" starb.
Auf der Seite "sportjournalist.de" veröffentlichte Peter Leissl (68), ein langjähriger Kollege und guter Freund von Michael Pfeffer, am vergangenen Dienstag einen emotionalen Nachruf.
ZDF-Journalist ist Tod schon einmal von der Schippe gesprungen
Leissl schwelgt in seinem Beitrag in Erinnerungen an seinen alten Freund und schreibt von den vielen Erlebnissen, die die beidem im Laufe ihrer Karriere geteilt haben. Währenddessen beschreibt der 68-Jährige jedoch auch jenen Moment, indem er sich schon einmal um das Leben von Michael Pfeffer sorgen musste.
"1999 warst du längst bei deinen Alpinen gelandet. Da fielst du in der Höhe von Vail (Colorado) auf der Tiefschnee-Abfahrt in Ohnmacht. Nach allem, was du davon berichtet hast, war dies ein Moment, wo dein Leben schon einmal akut gefährdet war", so Leissl.
Titelfoto: Ulrike Lenz/ZDF/dpa
