"4 Blocks"-Star Ramadan outet sich als Uli-Hoeneß-Fan: "Der geilste Typ überhaupt"
Berlin - Schauspieler Kida Khodr Ramadan (49, "4 Blocks") hat sich als großer Bewunderer des Bayern-Patrons Uli Hoeneß (74) zu erkennen gegeben.
"Ich bin der größte Uli-Hoeneß-Fan der Welt. Der Typ hätte bei den Sopranos mitspielen müssen", sagte der 49-Jährige im Podcast "Spielfreude für Berlin" des Fußball-Regionalligisten VSG Altglienicke.
Am früheren Manager und heutigen Ehrenpräsidenten des FC Bayern München schätzt er nach eigenen Worten insbesondere dessen Persönlichkeit und sein soziales Engagement. "Er ist der geilste Typ überhaupt. Und ich glaube, er hat ein großes Herz", schwärmte der TV-Star weiter.
Ramadan, bekannt aus der Fernsehserie "4 Blocks", sprach in dem Podcast auch ausführlich über seine eigene Begeisterung für Fußball.
"Die Stecktabelle nutze ich jeden Sonntag und schiebe die Mannschaften nach den Ergebnissen von oben nach unten", erzählte er und setzte hinterher: "Ich bin früher immer zum Arzt gegangen, um dort montags den Kicker zu lesen, weil ich mir den dann nicht kaufen musste."
Als Jugendlicher und junger Mann spielte der Berliner nach eigenen Angaben unter anderem für NFC Rot-Weiß, Marathon, den TSV Rudow und Eintracht Südring. Im Sommer war er zudem beim Trikotshooting des VSG Altglienicke auf dem Rasen und besuchte das DFB-Pokal-Spiel des Klubs gegen den VfL Wolfsburg.
Kida Khodr Ramadan zeigt sich schonungslos offen
Ein herausragender Fußballer sei er früher zwar nicht gewesen, plauderte Ramadan aus dem Nähkästchen, dafür aber häufig Kapitän seiner Mannschaft. Als Lieblingsspieler nannte er den früheren Weltmeister Pierre Littbarski (66).
Neben dem Fußball thematisierte Ramadan auch schwierige Phasen seines Lebens. Nach dem großen Erfolg von "4 Blocks" habe ihm die öffentliche Aufmerksamkeit zeitweise nicht gutgetan. Er sei zunehmend überheblich geworden und habe schließlich erkannt, dass sich sein Verhalten verändert habe.
Ramadan war 2022 wegen mehrfachen Fahrens ohne Führerschein zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Später begab er sich nach eigenen Angaben in Therapie. Psychotherapeutische Hilfe habe er zuvor als Schwäche betrachtet, berichtete der Deutsch-Libanese.
Diese Einstellung habe sich inzwischen grundlegend geändert. Eine Therapie könne für die mentale Gesundheit sehr hilfreich sein.
Die vollständige Folge des Podcasts erscheint am Samstag (26. September) auf Spotify.
Titelfoto: Bildmontage: Sebastian Christoph, Gollnow/dpa,

