Berlin - Der Tod von König Harald V. (†89) bewegt auch TV-Moderatorin Charlotte Engelhardt (48). Die in Oslo geborene Moderatorin verbrachte ihre Kindheit in Norwegen – und verbindet mit dem Monarchen eine besondere Erinnerung.
Als ihre Familie nach Deutschland ziehen wollte, war die damals noch kleine Charlotte alles andere als begeistert. Sie wollte ihre Heimat einfach nicht verlassen und wandte sich deshalb kurzerhand an den König, wie die 48-Jährige im RTL-Interview mit Katja Burkard (60) und Frauke Ludowig (62) verriet.
"Können wir irgendwas machen, dass ich nicht nach Deutschland ziehen muss?", fragte sie Harald V. (†89) in ihrem Brief. Den gab Charlotte sogar persönlich am königlichen Schloss in Oslo ab.
Und tatsächlich: Der Monarch antwortete!
Verhindern konnte Harald den Umzug zwar nicht. Stattdessen versuchte er aber, dem Mädchen Mut zu machen. Ihre Eltern würden den Schritt nur zu ihrem Besten unternehmen. Auch könne sie in Deutschland ein neues Land kennenlernen und eine neue Sprache lernen.
Vor allem aber versicherte er ihr: "Norwegen ist immer für dich da."
Diese Worte sind Charlotte bis heute im Gedächtnis geblieben. Im Herzen fühle sie sich ihrer norwegischen Heimat weiterhin eng verbunden, so die 48-Jährige.
Auch Charlotte Engelhardts Vater traf den König
Eine weitere persönliche Erinnerung an Harald V. verbindet Engelhardt mit ihrem Vater. Der war früher Regattasegler und traf den König einst auf dem Wasser.
Als Harald mit seinem Schiff unterwegs war, ließ die Konkurrenz dem Monarchen zunächst den Vortritt. Charlottes Vater kündigte anschließend scherzhaft an: Beim nächsten Mal werde man den König aber nicht vorbeilassen.
Gesagt, getan: Bei einer späteren Regatta zog Engelhardts Vater tatsächlich an Harald vorbei. Die beiden winkten sich zu – und der König lachte.
Für Charlotte Engelhardt ist die Geschichte ein Beleg für Haralds Volksnähe: "Der ist so volksnah, der ist einfach da – oder er war einfach da."