Hören Frauen auf zu stillen? Charlotte Weise kritisiert Babynahrungs-Industrie

Hamburg - Es ist nichts Neues, dass sich Charlotte Weise (34) für Langzeitstillen ausspricht. Sie selbst ließ ihren Sohn etwa drei Jahre lang an ihrer Brust trinken. Nun betonte sie erneut, wieso sie es als problematisch empfindet, dass Frauen immer weniger und kürzer stillen würden.

Charlotte Weise (34) nahm in ihrer Story die Baby-Nahrungsindustrie in die Mangel.  © Screenshot Instagram/charlotte_weise

"Immer weniger Frauen stillen lange und ich finde die Entwicklung so schade", schrieb die Influencerin in ihrer Story. Dazu verlinkte sie ein eigenes Reel aus dem Jahr 2024, in dem sie von ihrer rund 31 Monate langen Stillzeit mit Sohn Mads (5) berichtete.

Bereits damals schrieb sie dazu: "Es ist die Entscheidung zwischen Mutter und Kind und niemand sollte sich da einmischen. Es ist supergesund fürs Kind und eben nicht nur Nahrung, sondern so viel mehr!"

Langzeitstillen sei nicht nur für das Baby gesund. Laut eines Videos von quarks.de, das Weise verlinkte, senken stillende Mütter ihr Brustkrebsrisiko um ein Viertel, auch das Risiko auf Eierstockkrebs um mehr als ein Drittel.

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Am Dienstagmorgen meldete sich die 34-Jährige, die aktuell mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, persönlich zu Wort und ergänzte:

"Eigentlich soll man es gar nicht Langzeitstillen nennen, denn das ist das Normale, alles andere ist eher unnatürlich." Mindestens ein Jahr zu stillen sei normal. Immer mehr Frauen würden aber nur noch sechs Monate oder weniger stillen, das zeige die Entwicklung, so Weise. Parallel nahm sie die Baby-Nahrungsindustrie in die Mangel.

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Charlotte Weise: Viele Menschen finden Stillen eines Zweijährigen eklig

Die Influencerin stillte ihren Sohn Mads (5) bis zum dritten Lebensjahr. Weise ist aktuell wieder mit ihrem zweiten Kind schwanger.  © Screenshot Instagram/charlotte_weise

"Es wird so viel Marketing da reingesteckt, dass Frauen einfach denken, es wäre die einfachste Methode", kritisierte die Wahl-Hamburgerin Werbekampagnen für Pre-Milch.

Laut ihrer Erfahrung gebe es einfach "superviele Menschen, die es eklig finden, wenn man über Zweijährige noch stillt".

Dabei sei es aus ihrer Sicht die "Pre-Milch-Branche", deren Produkte immer wieder von Verunreinigungen betroffen seien, während Muttermilch aus ihrer Sicht nur Positives an das Kind weitergebe.

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Sie selbst habe zudem zu viele Videos zu der Milchproduktion gesehen, als dass sie "einfach so" auf Produkte der Industrie zurückgreifen könnte.

Die gebürtige Hessin betonte dennoch, dass sie natürlich nur die Frauen anspreche, die überhaupt die Möglichkeit hätten, zu stillen. Für Frauen, denen aus medizinischen Gründen das Ernähren ihres Babys an der Brust nicht möglich ist, sei es dann doch eine gute Alternative.

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