Eine Woche nach Todesdrama auf Mallorca: Leichnam von Klaus Rader in Heimat überführt
Mallorca/München - Seit einer Woche trauern die Angehörigen um den auf Mallorca verunglückten L’Osteria-Gründer Klaus Rader (†63). Nun wurde sein Leichnam endlich nach Deutschland überführt.
Laut "Bild" ist die Obduktion abgeschlossen und Rader wurde am Freitag per Flugzeug zurück nach Hause gebracht. Bereits am Donnerstag war der Leichnam am Flughafen auf Mallorca angekommen.
Der Mitgründer der beliebten Restaurant-Ketten L'Osteria und Vapiano verstarb bei der Rallye "550 Challenge Mallorca" in einem Porsche.
Der Grund könnte laut Ermittlern überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein. Das Auto durchbrach eine Leitplanke und stürzte rund 30 Meter in eine Schlucht. Raders Beifahrerin, die professionelle Co-Pilotin Christina Ettel (39), überlebte mit schweren Verletzungen und meldete sich inzwischen bereits aus dem Krankenhaus.
Der mallorquinische Bestatter Muntaner Ribot erläuterte, wie eine Rückführung nach Deutschland im Normalfall abläuft. "Normalerweise wird der Verstorbene vier bis fünf Stunden vor dem Abflug zum Flughafen gebracht. Bei sehr frühen Flügen erfolgt die Verbringung zum Flughafen bereits am Vortag", schilderte er.
Voraussetzung dafür sei, dass Flugnummer, Abflugzeit und Zielort verbindlich feststehen. Der Transport erfolge in der Regel mit einer Passagiermaschine, könne aber auch per Privatjet organisiert werden. Klaus Rader hinterlässt seine Frau Viky und insgesamt sechs Kinder.
Titelfoto: IMAGO / Smith
