Erstes Konzert nach Macklemore-Rauswurf: Ed Sheeran wird auf Bühne erstmals politisch

Philadelphia (USA) - Der Ausschluss von Macklemore (43) von Ed Sheerans (35) "Loop Tour" hat in den vergangenen Tagen die Promi-Schlagzeilen beherrscht: Wegen "Free Palestine"-Rufen auf der Bühne wurde der Rapper als Support-Act gestrichen. Daraufhin hatten alle anderen Vor-Acts ebenfalls hingeschmissen. Nun hat sich der sonst so unpolitische Ed Sheeran zu den Ereignissen zu Wort gemeldet.

Sänger Ed Sheeran (35) äußerte sich bei seinem Konzert in Philadelphia erstmals politisch.  © Joel C Ryan/AP/dpa

Ed Sheerans Konzert am Samstagabend (Ortszeit) im US-amerikanischen Philadelphia wurde mit Spannung erwartet. Schon im Vorhinein war klar, dass der Superstar seinen Auftritt nicht über die Bühne bringen könne, ohne ein paar Worte zu dem Eklat zu verlieren.

Gleich zu Beginn bezog der "Shape of You"-Interpret Stellung, wie "US Weekly" berichtet. "Bevor ich heute Abend ein paar Songs spiele, hoffe ich, dass es okay ist, wenn ich ein paar Worte zur vergangenen Woche sage", begann Sheeran seinen Auftritt.

Kritik an seiner Musik sei der Sänger gewohnt, doch: "Diese Woche ging es bei der Kritik um etwas viel Wichtigeres, und ich musste das zur Kenntnis nehmen und schwierige Entscheidungen treffen, und ich mache Fehler, und das tut mir so, so leid."

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Ed Sheeran erklärte, nie die Absicht gehabt zu haben, ein Aktivist zu sein. Doch in den vergangenen Tagen sei er in eine Debatte über Meinungsfreiheit geraten, "dem komplexesten Thema der Welt", wie er auf der Bühne des Lincoln Financial Field sagte.

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Nach Eklat um Rausschmiss von Rapper Macklemore: Ed Sheeran gibt politisches Statement ab

Der Rauschmiss von Rapper Macklemore (43) hatte hohe Wellen geschlagen.  © Sina Schuldt/dpa

Veranstalter hatten laut Sheeran damit gedroht, seine Konzerte abzusagen, sollte Macklemore weiterhin Teil der "Loop Tour" bleiben. Die finale Entscheidung, den Rapper von den Konzerten auszuschließen, hatte hohe Wellen geschlagen.

Bei seinem Konzert in Philadelphia sah sich Ed Sheeran dann gezwungen, erstmals ein politisches Statement abzugeben: "Was am 7. Oktober in Israel geschah, war schrecklich und hat jahrhundertelanges Leid noch verschlimmert. Was derzeit in Gaza geschieht, ist katastrophal und nicht zu rechtfertigen", so der 35-Jährige.

Trotz der politischen Debatte erklärte der Singer-Songwriter, dass er wolle, dass es bei seinen Konzerten weiterhin um Einheit und Menschlichkeit und nicht um Spaltung und Politik gehe.

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Der Grammy-Gewinner hofft, dass seine Musik weiterhin ein sicherer Ort für alle bleibe. "Ich bin wirklich so dankbar, dass ihr heute Abend hier bei mir seid", beteuerte er, als ihn seine Emotionen übermannten.

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