Frederick Lau gesteht: Das geht ihm an Drehtagen "auf den Sack"
Berlin - Sieben Jahre nach dem Kinoerfolg von "Das perfekte Geheimnis" kehrt die Clique nun mit "Der perfekte Urlaub" zurück auf die Leinwand. Doch am Set lief nicht immer alles rund: Frederick Lau (37) verrät TAG24, warum wiederholte Szenen an seinen Nerven zehrten und weshalb er auf Mallorca lieber einen Bogen um Animationshotels macht.
Dass beim Filmdreh nicht immer alles glattläuft, weiß der Schauspieler nur zu gut. Besonders schwierig werde es, wenn sich einzelne Szenen über mehrere Tage ziehen und immer wieder neu aufgenommen werden müssen.
"Gerade, wenn man eine Szene über Tage dreht, finde ich es immer sehr schwierig, sich zu konzentrieren", erklärt der 37-Jährige.
Das Problem: Nicht nur die Hauptdarsteller müssen ihre Szenen wiederholen. Auch wer im Hintergrund zu sehen ist, muss immer wieder dieselben Abläufe absolvieren. "Kein Schauspieler liebt es, jetzt im Hintergrund immer wieder denselben Gang zu machen, weil die Szene noch mal gedreht werden muss", sagt Lau offen. "Irgendwann geht es dir halt auf den Sack", betont er.
Trotzdem sei der Zusammenhalt am Set entscheidend. Die Schauspieler würden sich gegenseitig antreiben und sich dabei helfen, auch anstrengende Drehtage durchzustehen.
Bei vielen Drehtagen müsse man trotzdem gut mit seinen Kräften haushalten. Schließlich könne man nicht von morgens bis abends immer Vollgas geben.
Finca-Brand oder Animationshotel? Frederick Lau hat eine klare Meinung
Dass sich die Anstrengungen lohnen, zeigt für Lau vor allem das Ergebnis. Die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen sei etwas Besonderes - auch, weil sich einige von ihnen schon lange kennen.
"Ich kenne Elyas [M'Barek] schon, seitdem ich 17 bin", erzählt der Schauspieler. Es sei schön zu sehen, wie gut die unterschiedlichen Persönlichkeiten trotz ihrer Eigenheiten miteinander harmonieren.
Im Film wird es für die Clique besonders turbulent, als ihre Finca abbrennt und sie in ein Drei-Muschel-Hotel umziehen muss. Doch was wäre für den "4 Blocks"-Star persönlich schlimmer: die Unterkunft durch ein Feuer zu verlieren oder sich mit Dauerbeschallung und Hotel-Animationen arrangieren zu müssen?
Mit einem einfacheren Hotel hätte der Schauspieler grundsätzlich kein Problem. Allerdings hat er klare Vorstellungen davon, wie ein entspannter Urlaub aussehen sollte.
Seinen Kindern habe er bereits erklärt, warum ein Hotel auf Mallorca für ihn nicht unbedingt die erste Wahl wäre: "Ich kann nicht frühstücken. [Auf] Mallorca sind nur Deutsche. Den Stress gebe ich mir nicht."
Ein Brand in der eigenen Unterkunft wäre dagegen eine andere Hausnummer. Schließlich müsse man sich anschließend auch noch mit dem Besitzer auseinandersetzen.
Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

