Halle Berry soll eigenen Sohn körperlich misshandelt haben: Jetzt zieht sie vor Gericht
Los Angeles (USA) - Das Familiendrama geht in die nächste Runde: Nach den schweren Würge-Vorwürfen ihres Ex-Mannes Olivier Martinez (60) kämpft Halle Berry (60) nun vor Gericht um das Sorgerecht für ihren Sohn Maceo (13).
Diese Anschuldigungen wiegen schwer: Hollywood-Star Halle Berry soll ihren eigenen Sohn Ende September brutal angegriffen und körperlich misshandelt haben.
Das zumindest behauptete ihr Ex-Mann Olivier Martinez, von dem die Schauspielerin seit zehn Jahren getrennt ist. Berry habe ihrem Jungen während eines Streits unter anderem an den Nacken gegriffen und ihn gewürgt.
Vorwürfe, die die Oscar-Preisträgerin entschieden zurückweist: "Ich würde unserem Sohn niemals etwas antun", zitiert das Promi-Portal "TMZ" aus Gerichtsunterlagen.
Nach einem Bericht des US-Magazins "People" wolle die 60-Jährige nun vor Gericht die ursprüngliche Sorgerechtsregelung wiederherstellen lassen.
Demnach wolle Berry zur 50/50-Vereinbarung zurückkehren, die sie nach der Scheidung mit ihrem Ex-Mann getroffen hatte. Aktuell darf sie ihr Kind durch einen Gerichtsbeschluss nur zu festgelegten Zeiten sehen.
Halle Berry beschuldigt Ex-Mann Olivier Martinez: Sohn Maceo kommt aggressiv vom Vater zurück
In ihrem neuen Antrag erhebt Halle Berry nun ihrerseits schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann.
Der französische Schauspieler versuche immer wieder, das gemeinsame Kind "auf seine Seite zu ziehen" und gegen sie aufzuhetzen. Wenn Maceo von seinem Vater zu ihr nach Hause komme, sei er häufig "wütend und streitlustig", behauptete die Hollywood-Größe laut Gerichtsunterlagen.
Zudem soll ihr Ex-Partner Entscheidungen zur Schulbildung des Jungen im Alleingang treffen und sich in ihre therapeutische Arbeit mit dem gemeinsamen Sohn einmischen. Auch Lehrer und Therapeuten versuche er gegen sie aufzubringen.
Der erbitterte Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry und Olivier Martinez dauert bereits seit Jahren an.
Mitte Oktober ist die nächste Anhörung geplant.
Titelfoto: LISA O'CONNOR / AFP

