Hazel Brugger stellt wilden Köln-Vergleich her: "Eher wie ein Hund als wie eine Katze"
Köln - Acht Jahre lang hat Hazel Brugger (32) in Köln gelebt, ehe sie mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in ein Dorf im Kreis Darmstadt nach Südhessen gezogen ist. Im Dezember kehrt sie für ihr neues Programm "Good Evening Europe" in ihre alte Heimat zurück. Schon vorher hat sie verraten, wie sehr ihr die Domstadt noch immer am Herzen liegt.
Das Schöne daran, wenn man für einige Zeit in Köln gelebt hat, sei, "dass man immer wieder zurückkehren kann und es dann sowas von easy-going ist", beteuert die Comedienne gegenüber dem "Express".
Das liege insbesondere auch an den Menschen im Rheinland. Diese würden "eine Kompatibilität" mit allem mitbringen, "sodass man sofort wieder zu Hause ist."
Zumal Köln "keine beleidigte Stadt" sei. Durch diese Eigenschaft sei die Rhein-Metropole "eher wie ein Hund als wie eine Katze", führt die 32-Jährige weiter aus.
Hinzu komme, dass die Kölnerinnen und Kölner das Lachen im Blut hätten, was die Moderatorin des deutschen ESC-Finales auch bei ihren Auftritten merke. "Die wissen schon, jetzt kommt der Spaß", so Brugger.
Im Gegensatz dazu seien viele Deutsche eher skeptisch, "wenn sie nur lachen sollen. Sie denken vielleicht, sie verdienen das nicht oder etwas bleibt auf der Strecke. Und Skepsis ist die schlechteste Einstellung, um lachen zu können."
Darum hat Hazel Brugger ihre Kölner Wahl-Heimat verlassen
Dass sie ihre alte Wahl-Heimat trotzdem verlassen hat, liege vor allem an zwei Gründen: Zum einen fehle schlicht die Natur in und rund um Köln. Zum anderen seien "die zweieinhalb Stunden, die ich jetzt südlicher lebe, ein Gamechanger, wenn es darum geht, meine Familie in der Schweiz zu besuchen oder besucht zu werden."
Am 1. Dezember spielt sie ihre Show in der Lanxess-Arena in Deutz. Tickets ab 40 Euro sind bereits über die gängigen Börsen verfügbar.
Titelfoto: Felix Hörhager/dpa
