Heino unterzieht sich Herz-OP: "Wäre umgefallen und nicht mehr aufgestanden"
Salzburg (Österreich) - Heimliche Herz-OP bei Schlagersänger Heino (87)! Bereits im Juni musste er sich einem Eingriff unterziehen - nun geht es ihm blendend.
In einer Uniklinik in Salzburg wurden dem Musiker laut der "Bild" zwei Stents gesetzt. Die winzigen Metallröhrchen sorgen ab jetzt dafür, dass Heinos Herzkranzgefäße stabil und offen bleiben.
"Ich habe den Eingriff sehr gut überstanden, fühle mich fit und leistungsstark. Ich hatte auch vor der OP keinerlei Beschwerden, aber bei einer speziellen Untersuchung kam heraus, dass meine Herzkranzgefäße verengt waren", erzählte er gegenüber der Zeitung.
"Die Ärztin riet mir zur Operation, weil mir sonst ein Herzinfarkt drohen würde. Und damit ist nicht zu spaßen", so Heino.
Manager rettet Heino das Leben
Zuvor hatte er sich im Mai einer Routine-Ultraschalluntersuchung unterzogen. Und die verlief zunächst auch unauffällig.
Manager Helmut Werner (42) wollte aber auf Nummer sicher gehen und macht einen Termin für eine Szintigrafie. Über die Venen gab es für den Schlagerstar ein leicht radioaktives Mittel, das direkt zum Herzen wanderte.
Eine Spezialkamera spürte so die Schwachstellen im Gewebe auf – und brachte Heinos Herzprobleme überhaupt erst ans Licht.
"Ich wäre allein nie darauf gekommen, die Szintigrafie zu machen. Man macht das ja eigentlich nur, wenn man entsprechende Symptome hat", so Heino. "Diese Untersuchung habe ich Helmut zu verdanken. Er hat mir damit das Leben gerettet. Denn irgendwann hätten sich sonst meine Herzkranzgefäße geschlossen, ich wäre umgefallen und vermutlich nicht mehr aufgestanden."
Der 87-Jährige ist sich einer Sache nun sicher: Menschen im fortgeschrittenen Alter sollten zur Szintigrafie gehen.
Heutzutage könne man frühzeitig Herzerkrankungen erkennen.
Titelfoto: Holm Helis
