Kerstin Ott nach CSD-Anschlag mit scharfem Rundumschlag: "Ich bin so wütend"

Heide - Der schreckliche Vorfall auf dem Berliner CSD lässt auch die Promis nicht kalt - darunter Kerstin Ott (44). Die Schlager-Ikone zeigt sich nach dem Angriff tief betroffen.

Kerstin Ott (44) teilte emotionale Worte auf Instagram nach dem Anschlag auf dem Berliner CSD. (Archivfoto)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

"Ich bin so traurig und wütend. Mein Mitgefühl gilt allen Menschen, die von dieser schlimmen Tat betroffen sind", schreibt die Musikerin in einem Beitrag auf Instagram.

Inzwischen ist bekannt, dass der mutmaßliche Täter offenbar der islamistischen Szene angehörte. Der Mann wurde am Sonntagabend in einer Berliner Kleingartenanlage von der Polizei aufgespürt und erschossen.

"Ich frage mich schon die ganze Zeit, wo und wann ist Islamismus in irgendeiner Sache positiv?", so Ott dazu in einem weiteren Instagram-Beitrag. Für die Musikerin stehe fest: "Menschlich betrachtet ist Islamismus für mich eine frauenfeindliche und menschenverachtende Organisation. Geführt von Männern."

Kerstin Ott Kerstin Ott ganz offen über ihre dunkelsten Jahre: "Es gibt Probleme, die man nicht allein lösen kann"

Doch das war noch nicht alles. Weiter leitet die Sängerin den Blick auf die Politik in Deutschland: "An alle rechten Parteien hier in Deutschland: Ihr seid genauso menschenverachtend. Genauso unmenschlich", schießt Ott weiter.

Damit lasse sich durchblicken, dass die Musikerin offenbar Sorge habe, rechte Kräfte könnten den Anschlag für ihre Zwecke missbrauchen. Dem schießt die 44-Jährige noch eine klare Ansage hinterher: "Ihr braucht hier gar nicht wieder mit den Ängsten der Menschen zu spielen."

Anzeige

Kerstin Ott verweist nach CSD-Angriff auf Statement von Ricarda Lang

Auch Ricarda Lang (32, Bündnis 90/Die Grünen) äußerte sich nach dem Vorfall auf dem Berliner CSD auf Instagram. (Archivfoto)  © Elisa Schu/dpa

Abschließend verwies Ott auf einen Beitrag von Ricarda Lang (32), die nach Ansicht der Sängerin in weiteren Social Media-Beiträgen die richtigen Worte fand. Die frühere Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen hatte in einem Statement unter anderem erklärt: "Wir dürfen die Angst nicht gewinnen lassen. Niemals."

Zudem merkte die Politikerin an: "An alle, die gerade Angst haben: Ihr seid nicht allein." Islamismus bezeichnete sie als zutiefst menschenfeindlich.

"Islamismus und Rechtsextremismus verbindet der Hass auf die Freiheit und die Menschenwürde. Und ich werde beide, mit allem, was ich habe, bekämpfen", so Lang abschließend.

Mehr zum Thema Kerstin Ott: