Skurriles Tier-Drama beim sächsischen Kleingartensheriff: "Es hat gestunken wie Sau"
Leipzig - Kleingärten sind für viele Menschen Erholung und Ausgleich zum stressigen Alltag. Eine Gärtnerin im Verein vom Kleingartensheriff Michael Baumann (63) hatte in den vergangenen Monaten aber keine Ruhe. Ihre Parzelle wurde von Tieren eingenommen.
"Letztens hatten wir etwas ganz Skurriles hier im Gartenverein", erinnerte sich der Leipziger in seinem neuesten Video auf Social Media.
Der Kleingartensheriff ist Vorstandsvorsitzender beim "Gartenfreunde Südost e.V." in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals. Dort scheinen sich auch viele Tiere herumzutreiben. Eine Füchsin hat sich eine Laube ausgesucht und darunter ihren Nachwuchs auf die Welt gebracht.
"In dem Garten hat es gestunken wie Sau", beschrieb Baumann die Situation. Die Besitzerin, die er nur als "die arme Frau" betitelte, konnte drei Monate lang kaum das Grundstück betreten, denn die Füchsin und ihre vier Jungen sollten nicht gestört werden.
Als die Füchse ausgezogen waren, wurde es aber nicht ruhiger. Eine Woche nach dem Fuchs, machte es sich dann der Wachbär bequem und es geht noch weiter: "Eine Woche später kam der Marder hinterher, dann ein schöner Igel und die Spitzmaus", so Baumann.
Selbst eine Falle konnte die Tiere nicht vertreiben
Zusammen mit der Dame hat der Kleingartensheriff extra eine Falle aufgestellt, um den Waschbär zu erwischen und an einem anderen Ort wieder auszusetzen.
Doch es kam natürlich mal wieder anders: Statt des Waschbären, verirrte sich der Marder in die Falle. Die schnappte dabei nicht zu. Der Vierbeiner konnte mehrfach hindurchlaufen, darauf klettern und den Metallkasten genau unter die Lupe nehmen.
Eine Überwachungskamera hat das ganze Schauspiel aufgezeichnet. Innerhalb von einer Stunde wurden vier Tiere dokumentiert, die durch den Garten spaziert sind.
Immerhin scheint die Besitzerin aber auch etwas richtig zu machen, wenn sich dort so viele Wildtiere tummeln.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/@kleingartensheriff

