"Kosten für würdevollen Abschied": Familie sammelt Spenden für Ralf Richters Beerdigung
Köln - Der kürzliche Tod der deutschen Schauspiel-Berühmtheit Ralf Richter (†69) hat Familie und Fans tief getroffen. Sein Sohn Maxwell Richter (44) hat jetzt zur Teilnahme an einer Spendenkampagne aufgerufen, um Geld für den Abschied des Ruhrpott-Originals zu sammeln.
Die Familie würde vor Kosten stehen, "die ein würdevoller Abschied mit sich bringt", schrieb Maxwell Richter kürzlich auf Instagram. Sein Sohn teilte den Link zu einer "GoFundMe"-Seite, die vom "Umfeld" Richters ins Leben gerufen wurde.
Laut Spendenseite würden sämtliche Gelder Maxwell sowie Aline Richter und den Enkeln Justin und Mila zugutekommen. Sie könnten diese finanzielle Belastung nicht allein tragen, hieß es.
"Jede Spende, jedes Teilen und jede liebe Nachricht bedeutet uns sehr viel. Von Herzen: Danke für eure Unterstützung, eure Anteilnahme und dafür, dass ihr Ralf in Erinnerung behaltet", so Maxwell Richter.
Schauspieler und Musiker Ralf Richter verstarb am Dienstag im Alter von 69 Jahren. Sein Sohn Maxwell hatte gegenüber der Bild gesagt, dass es seinem Vater seit Längerem gesundheitlich sehr schlecht ging. Er litt angeblich unter COPD und einer Herzunterfunktion.
Seine erste größere Rolle in "Das Boot" (1981) brachte ihm den Durchbruch. Auch seine Rolle als Karlheinz "Kalle" Grabowski in der Kultkomödie "Bang Boom Bang - Ein todsicheres Ding" (1999) verhalf ihm zum Ruhm. Daneben war er in allerlei weiteren bekannten deutschen Filmen zu sehen wie "Manta - Der Film" (1991), "Superstau" (1991) oder "Der Eisbär" (1998).
Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa