Willi Weber packt aus: Das sagt der Ex-Manager über seinen früheren Schützling Michael Schumacher
Köln - Das Jahr 1994 war der Durchbruch für Michael Schumacher (57): Im Benetton gewann der heutige Formel-1-Rekordchampion seine erste Weltmeisterschaft. Zustande gekommen wäre das alles aber nicht ohne seinen ehemaligen Manager und Unternehmer Willi Weber (84) - zumindest, wenn es nach ihm geht.
"Ohne mich gäbe es keinen Michael Schumacher", stellt der 84-Jährige in der 100 Minuten langen Netflix-Doku "Schumacher '94 - Die Geburt einer Legende", die am 2. Oktober weltweit zu sehen ist, klar.
Grund für seine Aussagen seien die Anfänge der Motorsport-Legende im Jahr 1988, als "Schumi" im bezahlten Rennsport nur die Allerwenigsten gekannt hätten.
"Das muss ich mal sagen: Bezahlt hab' alles ich. Der Willi, und niemand anders", führt der ehemalige Unternehmer aus, der immer ein Auge für Talente gehabt habe.
"Ich habe mich immer umgeschaut nach schnellen, jungen Leuten", macht er deutlich. Dabei sei ihm dann der junge Michael Schumacher aufgefallen.
"Wie er das Auto bewegt hat. Man konnte ganz deutlich sehen: Magie, die er da gezaubert hat in dem Auto. Eine Fahrzeugkontrolle, die mich komplett überzeugt hat", schwärmt Weber noch heute.
Willi Weber feiert mit Michael Schumacher sieben Weltmeistertitel
Trotz alledem sei der frühere Erfolgsmanager anfangs "völlig verdutzt" gewesen.
Denn da hat "ein Junge vor mir" gestanden, "der hatte mit meinem Traum des Rennfahrers nichts zu tun. Gar nichts", verdeutlicht der ehemalige Rennfahrer, der an der Seite von Schumacher sieben Weltmeistertitel und 91 Grand-Prix-Siege feiern konnte.
In der neuen Schumacher-Doku kommt neben Willi Weber auch seine Frau Corinna (57) zu Wort. Die langjährige Gattin spricht offen wie nie über die Anfänge ihrer Liebe und den kompromisslosen Kämpfer auf der Rennstrecke.
"Selten zuvor ist man Michael so nah gekommen", verspricht Netflix schon vor dem Start der Dokumentation.
Titelfoto: Felix Heyder/dpa

