Nach anonymer Anklage: Beging Marylin Manson Sexualstraftaten in den 90ern?

Dallas - "Eingesperrt, missbraucht und psychisch terrorisiert": Das Magazin Spiegel berichtete vor zwei Jahren über die angeblichen sexuellen Machenschaften des US-Schockrockers Marilyn Manson (54). Nun sind neue Vorwürfe gegen Manson aufgetaucht, die zu den Ursprüngen seiner Musikerlaufbahn führen und finstere Abgründe offenlegen sollen. Oder ist doch alles falsch und man verwechselt Künstler-Image mit Real-Life-Persönlichkeit?

Realität und Fiktion: Bei Marilyn Manson (54) verschwimmen die Grenzen.
Realität und Fiktion: Bei Marilyn Manson (54) verschwimmen die Grenzen.  © dpa/EPA/Mario Ruiz

Marilyn Manson ist die ultimative Projektionsfläche für alle möglichen bizarren Fantasien. Damit hat er zwar weltweiten Erfolg erreicht, aber das holt ihn im echten Leben immer wieder ein.

Die neuste Klage gegen den 54-jährigen Künstler ist ein Novum. Denn er wird wegen möglicher sexueller Vergehen angeklagt, die knapp 30 Jahre zurückliegen.

In den 1990ern soll Manson einem Bericht des Magazins Rolling Stone zufolge "ein minderjähriges Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben".

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Die anonym eingereichte Klage wirft Manson vor, 1995 die Minderjährige in den Tourbus verführt zu haben. Dort soll es zu "sexueller Nötigung und [...] vorsätzlichem Zufügen von seelischem Leid" gekommen sein, berichtet Rolling Stone weiter.

Auch nach diesem Vorfall seien Manson und die als Jane Doe bezeichnete anonyme Klägerin im Kontakt geblieben. Dieser Kontakt habe sich fatal auf das Leben der Klägerin ausgewirkt, heißt es.

Manson veröffentlichte über seinen Anwalt ein Statement - und erinnert sich nicht.

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Über seinen Anwalt, Howard King, verkündete Manson dem Rolling-Stone-Magazin, dass er "diese Person nicht kennt und sich nicht daran erinnern kann, sie vor 28 Jahren jemals getroffen zu haben." Weiter heißt es in dem Bericht, dass Manson "mit Sicherheit nie intim mit ihr" war.

Mansons Anwalt sieht dem Prozess zuversichtlich entgegen und ist überzeugt, dass die Gerichte "nicht darauf hereinfallen werden" und die Wahrheit ans Licht kommt.

Titelfoto: dpa/EPA/Mario Ruiz

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