Nach dem Tod ihres Mannes: Moderatorin Verena Wriedt verarbeitet Schicksalsschlag in neuem Buch

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Berlin - Fünf Jahre nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes spricht TV-Moderatorin Verena Wriedt (51) ausführlich über ihre Trauer – und darüber, wie sie zurück ins Leben gefunden hat. Gemeinsam mit Silke Telgen (52) verarbeitet sie ihre Erfahrungen in dem Buch "Der Club, dem niemand beitreten will", das am 6. Oktober erscheint.

Verena Wriedt (52) spricht offen über den Verlust ihres Mannes und ihren schwierigen Weg zurück ins Leben. (Archivfoto)
Verena Wriedt (52) spricht offen über den Verlust ihres Mannes und ihren schwierigen Weg zurück ins Leben. (Archivfoto)  © IMAGO/Eventpress

Am 17. Juni 2021 brach Wriedts Ehemann Thomas Schubert vor den Augen seiner Familie zusammen. Trotz Reanimationsversuchen starb der 46-Jährige völlig unerwartet an einem Herzinfarkt. Für die Moderatorin brach damit ihre bisherige Welt zusammen.

"Ich dachte, ich müsste mit ihm sterben, so schwer war mein Herz", schreibt Wriedt laut "Bild" in ihrem Buch. Besonders ihr Sohn Lio habe ihr damals Halt gegeben: "Ohne Lio hätte ich es nicht geschafft. Er war mein Grund, morgens aufzustehen."

Wie unmittelbar der Schock war, schilderte Wriedt bereits 2023 im RTL-Interview.

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Ihr Mann sei von einem Moment auf den anderen nicht mehr da gewesen. Sie habe sich in den ersten Tagen "wie ein Zombie" gefühlt.

Zwei Frauen, ein Schicksal

Verena Wriedt und Silke Telgen verbindet ein ähnlicher Schicksalsschlag: Beide verloren ihre Ehemänner am selben Tag.
Verena Wriedt und Silke Telgen verbindet ein ähnlicher Schicksalsschlag: Beide verloren ihre Ehemänner am selben Tag.  © Screenshot/instagram/verenawriedt

Auch ihre Co-Autorin Silke Telgen musste einen solchen Verlust verkraften. Ihr Mann starb ebenfalls am 17. Juni 2021. Die beiden Frauen kannten sich zunächst nicht. Erst als Telgen später ein Interview mit Wriedt sah, erkannte sie Parallelen zu ihrer eigenen Geschichte und nahm Kontakt auf. Daraus entwickelte sich eine enge Freundschaft.

In ihrem Buch geht es um Trauer, Einsamkeit, Wut und die schwierige Frage, wie ein Leben nach dem Verlust des Partners weitergehen kann. Die beiden Frauen stellen dabei auch das bekannte Bild infrage, dass die Zeit alle Wunden heilt. Telgen beschreibt den Verlust drastisch: "Die Zeit heilt nicht alle Wunden. Das war keine Wunde. Das war eine Amputation."

Wriedt betont zugleich, dass Erinnerungen an ihren verstorbenen Mann inzwischen nicht mehr ausschließlich mit Schmerz verbunden sind. Thomas sei weiterhin ein Teil ihres und Lios Lebens, sagte sie 2025 im Gespräch mit "Bunte". Heute könnten sie sogar wieder gemeinsam über Erinnerungen lachen.

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Die Moderatorin ist inzwischen wieder verliebt. Während eines Urlaubs lernte Wriedt ihren heutigen Partner kennen – nachdem Sohn Lio die beiden miteinander bekannt gemacht hatte.

Titelfoto: IMAGO/Eventpress

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