Offene Worte von "Hobbythek"-Star Jean Pütz (89): Gruft auf Kölner Friedhof ist bereits gebucht

Köln - Neue Herzklappe, große Pläne: Jean Pütz plant vor seinem 90. Geburtstag bereits für das nächste Jahrzehnt - und mit einem Platz in einer Gruft.

Der ehemalige TV-Moderator Jean Pütz wird am 21. September 90 Jahre alt.  © Federico Gambarini/dpa

"Ich will jetzt auch noch 100 werden", stellt der TV-Pionier und WDR-Journalist aus Köln jetzt in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur klar. "Deswegen mache ich weiter und mische mich auch ein - insbesondere in die Technologiepolitik!"

Von gesundheitlichen Rückschlägen lässt sich Pütz derweil nicht unterkriegen. Sollte ihn der Tod doch früher heimsuchen als erhofft, hat er bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen, wie er verrät.

Laut eigener Aussage hat der ehemalige Fernsehmoderator auf dem altehrwürdigen Kölner Melatenfriedhof bereits einen Platz reserviert. Ein "gewöhnliches" Grab wie etwa bei seinen TV-Kollegen Willi Herren (†45) oder Dirk Bach (†51) wird es aber nicht.

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Es handele sich vielmehr um "eine Gruft, in die außer uns noch 18 Zeitgenossen hineinpassen", so Pütz. Und weiter: "Meine Familie und gute Freunde sind herzlich willkommen. Allerdings erst dann, wenn sie in die ewigen Jagdgründe gewandert sind."

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Jean Pütz trotzt Gesundheitsproblemen: "Das Leben mach noch Spaß!"

In der WDR-Sendung "Hobbythek" bereitete Pütz über drei Jahrzehnte hinweg wissenschaftliche Themen unterhaltsam auf. (Archivfoto)  © Oliver Berg/dpa

Am Montag (21. September) feiert der TV-Star, der sich auf seinem Facebook-Kanal nach wie vor regelmäßig zum aktuellen Zeitgeschehen äußert, seinen 90. Ehrentag. Völlig spurlos geht das hohe Alter aber auch an ihm nicht vor - im Gegenteil.

Erst kürzlich wurde Pütz eine neue Herzklappe eingesetzt. Auch seine Augen wollen nicht mehr so. Lesen und schreiben könne er nicht mehr, wie der Technologie-Fanatiker offen und ehrlich zugibt. Alles müsse er inzwischen diktieren. 

"Aber: Man darf nicht aufgeben!", betont Pütz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Damit könne man wunderbar leben. "Und das Leben macht auch noch Spaß." Das Schicksal habe es gut mit ihm gemeint.

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Der Kölner wurde vor allem durch die WDR-Sendung "Hobbythek" bekannt, die er in den 1970er Jahren erfand und rund 30 Jahre lang moderierte. Als einer der Ersten bereitete Pütz Wissenschaftsthemen im TV unterhaltsam auf. 

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