Riesiges Erdloch neben seiner Villa: Schauspieler Nicolas Cage sagt, er sei quasi "obdachlos"
USA - Schock für Schauspieler Nicolas Cage (62): Nachdem sich neben seiner Villa ein riesiges Erdloch aufgetan hatte, erklärte der Hollywoodstar, dass er nun quasi "obdachlos" sei.
Der 62-Jährige war am Wochenende auf der "LA Comic Con" zu Gast und stellte sich dort unter anderem den Fragen seiner Fans.
Laut "Page Six" wurde Cage nach seinen Plänen für Halloween gefragt - doch seine Antwort fiel ungewohnt ernst aus. Denn aufgrund seiner aktuellen Wohnsituation musste er seine Pläne entsprechend anpassen.
"Ich bin derzeit ein bisschen obdachlos. Mit meinem Haus in Malibu ist etwas passiert, deshalb lebe ich momentan in Hotels und habe keine normalen Süßes-oder-Saures-Besucher, über die ich mich freuen könnte", so der Schauspieler.
Trotz seiner schwierigen Situation wollte Cage mit seiner vierjährigen Tochter August von Tür zu Tür ziehen.
Im September war sein rund 10,5 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 9,3 Millionen Euro) teures Anwesen im US-Bundesstaat Kalifornien durch heftigen Regen und starke Küstenerosion schwer beschädigt worden und teilweise in den Boden abgesackt.
Auch Nicolas Cages Nachbarn von Erdloch betroffen
Neben der Einfahrt hatte sich ein tiefes Erdloch aufgetan, in das unter anderem eine mobile Baustellentoilette und Teile eines Sichtschutzzauns gestürzt waren.
Auch Cages Nachbarn waren von der Katastrophe betroffen und mussten ihr Zuhause verlassen. Sieben Häuser in der Straße wurden aufgrund der "gefährlichen Bedingungen" als unbewohnbar eingestuft. Weitere 24 Häuser sollten ebenfalls entsprechend gekennzeichnet werden, da kein "sicherer Zugang für Fahrzeuge" mehr gewährleistet gewesen sei.
Grund dafür sei laut Behörden der "Verlust des Zugangs für Feuerwehr und Polizei bei medizinischen Notfällen, Bränden oder Einsätzen der Strafverfolgungsbehörden".
Cage versuche jedoch weiterhin, sein Haus zu retten. Bereits wenige Tage nach der Entstehung des Erdlochs habe der Hollywoodstar drei Genehmigungen beantragt, um sein Anwesen zu retten.
Titelfoto: Montage: Andy Kropa/Invision/dpa, Ethan Swope/AP/dpa

