Ruth Moschner nach AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt: "Ich bin wirklich gespannt ..."

Berlin - Die AfD ist bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Sonntag als stärkste Kraft hervorgegangen. Moderatorin Ruth Moschner (50) hat nun auf Instagram auf das Ergebnis reagiert.

Moderatorin Ruth Moschner (50) weigert sich, den Glauben an die Demokratie zu verlieren.  © Christian Charisius/dpa

"Ich gratuliere der AfD ganz herzlich zum Wahlsieg", wählte Moschner dabei zunächst ungewöhnlich versöhnliche Worte. Allerdings machte die 50-Jährige schnell deutlich, dass sie sich einen anderen Ausgang der Wahl gewünscht hätte.

"Es tut mir in der Seele weh, aber da müssen wir jetzt alle durch", erklärte sie. Weiter hieß es: "Ich bin wirklich gespannt, wie das Ganze jetzt weitergeht. Ich kann es kaum abwarten."

Allerdings machte die TV-Bekanntheit auch klar, dass sie nicht daran glaubt, dass sich das Wahlprogramm der Rechtsaußenpartei tatsächlich umsetzen lasse.

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Dieses sei größtenteils "überhaupt nicht zu realisieren und finanzieren". Zudem gibt es aus ihrer Sicht auch juristische Probleme bei einigen Vorhaben.

Doch der Wahlsieg der AfD ist für Ruth Moschner auch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. "Es gibt noch so viele Leute da draußen, die an Menschlichkeit und Gerechtigkeit glauben", betonte sie. Diese Menschen wolle sie auch weiterhin unterstützen.

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Auch Kritik an Statement der Moderatorin

In der Vergangenheit machte sich Ruth Moschner bereits gegen die AfD stark. Im Jahr 2024 etwa als eine Überbringerin der Petition "AfD-Verbot prüfen!" an die damalige Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig (52, SPD, l.).  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Nicht alle Fans waren hundertprozentig einverstanden mit Ruth Moschners Post. Vor allem die Glückwünsche des TV-Stars an die AfD sorgten für Kritik, wie die Ex-Jurorin von "The Masked Singer" in einem weiteren Beitrag verriet.

"Mir sind Anstand und Respekt sehr wichtig. Das lasse ich mir nicht nehmen. Die AfD ist nun mal Wahlsiegerin. Mit welchen Mitteln, das muss sie mit sich selbst ausmachen. Wir machen weiter: friedlich, laut und vor allem gemeinsam für Menschlichkeit", verteidigte Moschner ihre Haltung.

Trotz des Wahlergebnisses gab sich die Moderatorin kämpferisch und optimistisch. Ihr Appell: "Ich glaube, dass wir in einer Zeit leben, in der sich Menschen das nicht einfach so gefallen lassen."

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Sie hoffe deshalb auf "ein anderes blaues Wunder".

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