Schlager-Zoff! Kerstin Ott von Maite Kelly entsetzt: "Die dumme Sau!"
Köln - Die Schlagerstars Maite Kelly (46) und Kerstin Ott (44) haben im Oktober einen gemeinsamen Song herausgebracht. Allerdings gab es früher Reibereien zwischen den beiden.
"2018 hatten wir bei einer 'Schlagernacht' nacheinander Soundcheck. Als Maite fertig war, habe ich sie angesprochen. Ich wollte wissen, ob sie ihre In-Ear-Kopfhörer empfehlen kann", verrät Ott im Gespräch mit "ARD Schlagerwelt".
Allerdings sei die "Warum hast du nicht nein gesagt"-Interpretin einfach an ihr vorbeigelaufen und habe ihr gesagt: "Die brauchst du nicht. Die brauchst du nur, wenn du schön singen willst."
Für Kerstin Ott ein verbaler Tiefschlag, der ihr übel aufgestoßen ist. "Was ist das denn für eine dumme Sau?", habe sie damals gedacht.
Gegenüber der "Superillu" erklärt sie zudem, Kelly als "von oben herab empfunden" zu haben. Daraus sei der Entschluss gefasst worden, dass sie ihre Kollegin nicht mehr leiden könne.
Maite Kelly bewundert Kerstin Ott
Ein halbes Jahr seien sich beide danach nicht mehr über den Weg gelaufen. Erst bei einer TV-Show beim Frühstück sei es wieder zu einer Konfrontation gekommen.
"Maite grüßte mich, fragte: 'Hey. Alles in Ordnung?'", erzählt Ott, die direkt mit der Sprache herausgerückt sei.
"Nein. Ich fand deinen Satz damals total daneben", habe sie geantwortet.
"Mir fiel in dem Moment fast mein Teller aus der Hand. Kerstin hat zu mir noch gesagt: 'Du hast mich richtig verletzt.' Und ich war ganz baff: Denn was sie nicht wusste, war, dass ich eine große Bewunderin ihrer Stimme bin", gibt Maite preis.
Zwar habe das zweitjüngste Kind der "Kelly Family" die Bewunderung für Kerstin nie öffentlich zum Ausdruck gebracht, aber "ich bin immer davon ausgegangen, dass sie weiß, dass sie genial ist."
"Jemand, der so singt wie sie, braucht eben auch keine In-Ears", lobt Maite, während Kerstin verrät: "Ich wusste, dass Maite es ganz ehrlich meint und dass es damals eben unglücklich gelaufen ist. Für uns war das der Wendepunkt. Seither sind wir immer im Kontakt, schreiben uns regelmäßig."
Titelfoto: Bildmontage: Rolf Vennenbernd/dpa, Hendrik Schmidt/dpa

