Schlagerstar privat wie nie: Michelle enthüllt schreckliche Details über ihr Leben
Köln - Sie gehört zu den erfolgreichsten Schlagersängerinnen Deutschlands: Die Rede ist von Michelle (54), die sogar am Eurovision Song Contest teilnehmen durfte. Doch in ihrem Leben lief nicht immer alles glatt.
Im Podcast "Ungefiltert on Fire" blickt die Ex-Frau von Matthias Reim (68) auf ihre Kindheit und Jugend zurück, die von Gewalt, Angst und existenziellen Sorgen bestimmt war.
"Mein Vater war ein extrem brutaler Mann, der sogar versuchte, meine eigene Mutter in der Familienbadewanne zu ertränken. Es war wirklich hart für uns", erinnert sich die 54-Jährige an schreckliche Szenen.
Daher habe ihre Mutter immer wieder versucht, mit ihren Kindern zu fliehen. Mehrmals seien Michelle und ihre Geschwister mitten in der Nacht in Frauenhäuser gebracht worden, um sie vor der Gewalt des Vaters zu schützen.
Trotz alledem ist ihre Mama immer wieder zu ihrem Ehemann zurückgekehrt. Sie sei "einfach zu schwach" gewesen erklärt Michelle, betont aber, dass ihre Mama stets versucht habe, ihre Kinder zu beschützen.
Michelle gelingt in der ZDF-Hitparade der Durchbruch
Auch ihre Jugend sei immer wieder von unschönen Ereignissen geprägt gewesen. Unter anderem habe sie mit 17 Jahren zeitweise auf der Straße gelebt und nicht gewusst, wie sie sich ernähren sollte.
"Weil ich auf der Straße gelebt habe, habe ich Aldi-Raviolidosen gestohlen", gesteht die "Wer Liebe lebt"-Interpretin.
Dann habe ihr Leben eine überraschende Wendung genommen. "Damals gab es noch die ZDF-Hitparade und dann habe ich mit meinem ersten Song gewonnen und alles ging so schnell", verrät die Sängerin.
Allerdings habe der plötzliche Ruhm nicht nur positive Veränderung mit sich gebracht.
"Natürlich wurde eine Person konstruiert, und am Anfang habe ich überhaupt nicht verstanden, was um mich herum passierte oder was auf mich projiziert wurde", so Michelle, die nach einer Trennung in eine persönliche Krise samt Suizidversuch geriet.
"Das war nicht, weil ich müde war, sondern weil ich einfach nicht mehr diese Person sein wollte", erklärt die 54-Jährige.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

