Sternekoch Tim Raue kann auf dieses Luxus-Gericht gut verzichten: "Muss ich nicht haben"

Berlin - Tim Raue (51) kennt die gehobene Küche wie kaum ein anderer. Doch selbst ein Sternekoch isst nicht alles: Jetzt verriet er, bei welchem vermeintlichen Luxus-Gericht er dankend abwinkt.

Privat mag es Promi-Koch Tim Raue (51) in kulinarischen Dingen gerne bodenständig.  © Jens Kalaene/dpa

Wenn Raue selbst nicht kochen möchte, muss es nicht unbedingt die gehobene Küche sein. Der 51-Jährige steht auf Burger, Pizza und chinesisches Essen, wie er im Interview mit "Bunte" verriet.

Sein persönlicher Favorit: "Gebe es eine Henkersmahlzeit, dann wäre es für mich 'kantonesisches Char Siu' – das ist ein BBQ vom Schweinenacken, das ich mir in Berlin bestelle. Dazu Lauch-Ingwer-Sauce und eine Schale Reis und die Welt ist wieder gut!"

Manche Gerichte gehen für den Sternekoch hingegen gar nicht: "Austern und Nieren muss ich nicht haben …", so Raue im Interview.

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Überhaupt hält er wenig davon, Essen unnötig zu verkomplizieren. Bei Lieferpizza hat der Berliner einen Trick parat: "Wenn ich mir Pizza liefern lasse, habe ich den Ofen im Vorfeld schon auf 300 Grad erhitzt und backe die Pizzen nochmal für zwei bis drei Minuten, bis sie schön kross sind."

Aktuelle Food-Trends ignoriert Tim Raue weitgehend. So kann er Matcha-Getränken mit Milchprodukten überhaupt nichts abgewinnen: "Matcha ist zum Beispiel ein meditatives, bitteres Getränk, das etwas ganz Besonderes ist. Was in Shakes und vor allem mit der Zugabe von Milchprodukten daraus entsteht, ist einfach grausam."

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Tim Raue über sein Lieblingsessen aus Kindheitstagen

Heute betreibt Raue unter anderem das Restaurant "Sphere" im Berliner Fernsehturm.  © Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa

Auch bei der Zubereitung von Fleisch hat der Sternekoch einen klaren Anspruch. Einfach in die Pfanne oder auf den Grill und anschließend direkt auf den Teller? Für Raue reicht das nicht.

Entscheidend seien die Zwischenschritte – etwa eine Marinade in Salzlake, eine erste Runde auf dem Grill, eine Ruhephase und anschließend ein kurzes, scharfes Nachgrillen.

Für ein Gericht aus seiner Kindheit schwärmt Tim Raue auch heute noch, sodass es ebenfalls regelmäßig auf seinem Teller landet: "Die Königsberger Klopse meiner Oma sind immer noch das Soulfood schlechthin."

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