Trotz Morddrohungen: Bestseller-Autorin J.K. Rowling ledert schon wieder gegen Trans-Aktivisten

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Edinburgh - Für ihre Äußerungen über den Trans-Aktivismus erhielt J.K. Rowling (61) einen Shitstorm bis hin zu Morddrohungen. Jetzt legt die britische Besteller-Autorin nach.

Star-Autorin J.K. Rowling (61) hat den heutigen Trans-Aktivismus als "elitär" kritisiert. (Archivfoto)
Star-Autorin J.K. Rowling (61) hat den heutigen Trans-Aktivismus als "elitär" kritisiert. (Archivfoto)  © Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Am Mittwoch veröffentlichte die Autorin der weltberühmten "Harry Potter"-Reihe auf ihrer Website ein neues Essay zum Thema Trans-Personen, trotz einer "Reihe von Mord-, Vergewaltigungs- und Folterdrohungen", die sie aufgrund früherer Äußerungen bereits erhalten habe.

Ihr Anlass: "Meine Ansichten haben sich nicht geändert, aber die Landschaft hat sich sicherlich geändert."

In ihrem Aufsatz wirft sie der heutigen Trans-Bewegung vor, "keinerlei Ähnlichkeit" mit Bürger-, Schwulen- und Frauenbewegungen zu haben, in denen sich die Menschen an der Basis zusammenschließen würden, um gegen institutionelle Ungerechtigkeiten anzukämpfen.

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"Der Trans-Aktivismus des 21. Jahrhunderts ist das Gegenteil dieser Bewegungen. Es ist bis ins Mark elitär. Es wurde in den Abteilungen für Philosophie und Geschlechterforschung hervorgebracht und hat kulturelle, politische und staatliche Institutionen übernommen, die dann versucht haben, es normalen Menschen von oben nach unten aufzuzwingen, die nie dafür gestimmt haben und, wie alle verfügbaren Umfragen zeigen, nicht daran glauben", schrieb Rowling.

Für die Bestseller-Autorin habe die Trans-Bewegung "keinerlei Ähnlichkeit mit den großen Bewegungen der sozialen Gerechtigkeit". (Symbolfoto)
Für die Bestseller-Autorin habe die Trans-Bewegung "keinerlei Ähnlichkeit mit den großen Bewegungen der sozialen Gerechtigkeit". (Symbolfoto)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Zugleich betonte die 61-Jährige, dass sie keineswegs eine Diskriminierung von Trans-Personen befürworte. Vielmehr gehe es ihr um den Schutz von Frauen, schrieb sie mit Blick auf getrennte Toiletten und Umkleiden: "Weil Frauen und Mädchen bestimmte Probleme und Bedürfnisse haben, die Männer nicht haben, selbst wenn sie sich Frauen nennen und selbst wenn sie sexuelle Hormone genommen haben."

Titelfoto: Bildmontage: Hauke-Christian Dittrich/dpa, Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

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