TV-Moderatorin legt sich für 28.000 Euro unters Messer: Danach könnten bis zu 25 Kilogramm futsch sein

Neumünster - Curvy Model Angelina Kirsch (38) lässt sich operieren. Der Grund ist ihr Lipödem und die daraus resultierenden Schmerzen.

Angelina Kirsch (38) klärt bei Instagram transparent über ihre Eingriffe auf.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Seit 2019 lebt Kirsch mit der Diagnose, doch Anfang des Jahres, im Anschluss an ihre Flitterwochen, kamen plötzlich die Schmerzen.

Ein Lipödem ist eine chronische, oftmals schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die symmetrisch an Beinen oder Armen auftritt. Jetzt geht es dem Fett aber an den Kragen.

"Nach einem langen Weg voller Abwägen, Tränen und dem ständigen Kampf gegen Schmerzen und das Schweregefühl in Beinen und Armen habe ich eine bewusste Entscheidung getroffen: Ich lasse mich operieren", teilte die 38-Jährige via Instagram mit.

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"Es werden bei mir vier Operationen gemacht. Pro Eingriff können maximal 6-8% des Körpergewichts abgesaugt werden", erklärt die Moderatorin in einer Frage-Antwort-Runde.

Für eine einzelne Operation sei die Fläche zu groß. "Das würde der Körper nicht mitmachen", so Kirsch.

Derzeit wiegt die 38-Jährige 78 Kilogramm, es können durch die Eingriffe also bis zu 25 Kilogramm purzeln.

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Angelina Kirsch muss im Kampf gegen die Schmerzen tief in die Tasche greifen

Angelina Kirsch (38) hat es mit konservativen Maßnahmen versucht. Die Erfolge reichen ihr aber nicht aus.  © Instagram/angelina.kirsch

"Es wird Fett an allen Bereichen abgesaugt, an denen bei mir die Fettverteilungsstörung, die durch das Lipödem entstanden ist, sitzt: Oberschenkel, Gesäß, unterer Rücken, Unterschenkel und die kompletten Arme", erläutert sie ihren Followern.

Für die Eingriffe muss die Neustädterin tief in die Tasche greifen: Rund 28.000 EUro werden nach Angaben des Models fällig. Von der saftigen Summe will sie sich zumindest einen Teil von der Krankenkasse zurückholen.

"Ich finde es sehr tragisch, dass da so viele Betroffene kämpfen müssen. Nicht schlimm genug, dass wir schon darum kämpfen müssen, mit unserer Erkrankung ernstgenommen zu werden. Jetzt ist die Krankheit anerkannt und die Kassen wollen, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil zahlen. Mal sehen, wie es in meinem Fall ausgeht", so die Neustädterin.

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Auf ihrem weiteren Weg möchte sie ihre Follower auf jeden Fall mitnehmen.

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