"Was da alles los ist": Maite Kelly packt über Drogenkonsum in der Schlagerszene aus
Köln - Maite Kelly (46) gehört mittlerweile wahrlich zu den erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen aller Zeiten. Doch jetzt bricht sie mit einem Tabu und spricht über eine Sache in ihrer Branche, mit der viele wahrscheinlich nicht rechnen würden.
Im Podcast "Frühstück mit Barbara" von Barbara Schöneberger (52) gibt die Sängerin unverblümt zu, dass Drogenkonsum in der Schlagerszene nichts Außergewöhnliches sei.
Die Gastgeberin hingegen glaube, dass dies "im Schlager kein Riesenthema" sei, doch das bestreitet die "Warum hast Du nicht nein gesagt"-Interpretin vehement.
"Doch! Klar! Was meinst du, was da alles los ist?", so die 46-Jährige in Richtung Schöneberger.
Das gelte im Übrigen auch für Liaisons innerhalb der Schlagerbranche. Allerdings sei das zweitjüngste Kind der "Kelly Family" stets der Devise gefolgt, "niemals Privates mit Beruflichem" zu vermischen.
"Deshalb waren meine ganzen Liebesausflüge immer außerhalb des Showbusiness. Aber das ist schon hart, was da abgeht", macht Maite außerdem klar.
Schlagerstar Maite Kelly findet harte Worte zur Popmusik
Aber die Sängerin plaudert nicht nur Interna über die Schlagerbranche aus, sondern rechnet auch gnadenlos mit einem anderen Musik-Genre ab.
"Pop ist für mich boring", gesteht sie, sei für Maite inzwischen Kirchenmusik geworden.
"Sehr moralisch – sorry, ich kriege wahrscheinlich einen Shitstorm, aber politisch korrekt ohne Ende", verdeutlicht der Schlagerstar außerdem.
Grund sei auch, dass dort keine Drogen genommen werden und auch nichts auseinander- oder eingenommen werde.
"Ich finde, es war noch nie so mutlos", schießt die US-amerikanisch-irische Sängerin weiter gegen das Pop-Genre.
Die gesamte Branche sei "noch nie so langweilig, so puristisch wie heute" gewesen, moniert sie abschließend.
Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

