"WasTaraSagt" über digitalen Hass: Darum bleibt Social Media trotzdem wichtig

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Berlin - Die Autorin und Content-Creatorin Tara-Louise Wittwer (35) lässt sich von Hass im Netz nach eigenem Bekunden immer weniger treffen.

Tara-Louise Wittwer (35) sieht sich in eigenen Worten als "Einstiegsfeministin".
Tara-Louise Wittwer (35) sieht sich in eigenen Worten als "Einstiegsfeministin".  © Felix Hörhager/dpa

"Stumpfe Beleidigungen" stören sie nicht, sagte die als "WasTaraSagt" bekannte Feministin dem Medienmagazin "DWDL" in einem Interview. Schwieriger sei es für sie gewesen, wenn ihre "moralische Integrität" infrage gestellt werde, schob sie hinterher. Auch davon habe sie sich inzwischen gelöst.

Wenn die einstige Modebloggerin selbst Fehler mache, verlasse sie sich auf Rückmeldungen aus ihrem engsten Umfeld, erklärte Wittwer. Zugleich wünsche sie sich für die Debattenkultur in sozialen Netzwerken, "dass man aus Fehlern lernen darf".

Für eine bessere Debattenkultur in sozialen Netzwerken brauche es deshalb die Haltung: "Dass man aus Fehlern lernen darf."

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Nach ihrer Erfahrung würden Menschen online dagegen häufig noch Jahre später mit früherem Fehlverhalten konfrontiert.

Social Media grundsätzlich abzulehnen, hält die Kolumnistin dennoch für falsch. Gegen eine "pauschale Verteufelung von Social Media" wehre sie sich. Zwar verstärkten Algorithmen Negativität und Wut, zugleich erlebe sie im Netz aber auch Gemeinschaft und Solidarität. Die meisten Menschen seien anderen online grundsätzlich positiv zugewandt.

Auf ihren eigenen Kanälen will Wittwer feministische Themen möglichst zugänglich erklären. Sie bezeichnet sich dort als "Einstiegsfeministin" und will etwa Begriffe wie Misogynie auch Menschen außerhalb politisierter Debatten vermitteln.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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