Wollte Bert Wollersheim einen Fotografen schlagen? Jetzt packt der Ex-Rotlichtkönig über Anzeige aus
Köln/Hamburg - In den vergangenen Wochen ist Ex-Rotlichtkönig Bert Wollersheim wieder in die Schlagzeilen gerückt. Jetzt hat der 75-Jährige über den Vorfall ausgepackt.
In einer Bar auf der Reeperbahn in Hamburg soll es nämlich zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Bert und dem Pressefotografen Heiko Weßling gekommen sein.
Demnach soll der 75-Jährige seinen Kontrahenten als "Arschloch" und "blöden Penner" beleidigt haben. Zudem habe er gefragt, ob er ihm "auf die Fresse hauen" solle.
Aus diesem Grund habe der Fotograf dann Anzeige erstattet. Auslöser soll eine Taxifahrt gewesen sein, die Bert für überteuert gehalten habe.
"Dieser junge Mann hat mir ein Taxi aufs Auge gedrückt, das das Fünffache gekostet hat", echauffiert sich der Ex-Rotlichtkönig gegenüber dem "Berliner KURIER".
Deshalb habe er von dem Pressefotografen wissen wollen, warum er ihn so "verarscht" habe.
Nach einem Wortgefecht soll Weßling dann gesagt haben: "Wärst du mal lieber in deinem Düsseldorf geblieben!", so der 75-Jährige.
Bert Wollersheim bestreitet tätlichen Angriff
Die Beleidigungen bestreitet Bert auch gar nicht, doch die Drohung habe es nie gegeben. "Er hat gelogen, ich habe ihm keine Schläge angedroht", stellt Bert jetzt klar.
"Ein Ar***loch ist ein Ar***loch, das kann ich auch nicht wieder zurücknehmen. Wenn das schon für eine Anzeige reicht ... Also, ich bitte euch, das ist albern. Das war einfach eine Redewendung, aber ich bin doch nicht boshaft", macht er deutlich.
Dass sich die beiden Kontrahenten wieder vertragen, damit ist nicht zu rechnen. Denn eigentlich habe Bert die Angelegenheit anders regeln wollen, doch daran habe er kein Interesse mehr.
"Wie das weitergeht? Er soll zur Hölle fahren. Ich habe so viele wichtige Dinge zu tun, aber für so einen Scheiß ist mir meine Zeit zu kostbar", erklärt der Noch-Ehemann von Ginger Costello-Wollersheim (40).
Alleine die Tatsache, dass der Fotograf die Polizei eingeschaltet hat, hält er für lächerlich.
"Wenn man ihm jetzt was getan hätte, okay, aber nur, weil er was zu hören bekommt, was ihm zusteht ... Die Polizei hat andere Dinge zu tun. Das ist so ein Blödsinn", so Bert abschließend.
Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

