Berufung zugelassen! Fall von Skandal-Royal Marius Borg Høiby wird neu verhandelt

Oslo - Ins norwegische Königshaus kehrt einfach keine Ruhe ein: Nach der Beerdigung von König Harald V. (†89) am Mittwoch gibt es nun neuen Wirbel um Königin Mette-Marits (53) Skandal-Sohn Marius Borg Høiby (29).

Am Mittwoch nahm Marius Borg Høiby (29) an der Beerdigung von König Harald V. teil.  © ODD ANDERSEN / AFP

Erst im Juni war der 29-Jährige von einem Gericht zu vier Jahren Haft wegen Vergewaltigungen in zwei Fällen, häuslicher Gewalt und weiteren Straftaten verurteilt worden. Høiby legte daraufhin Berufung gegen die Verurteilung wegen der beiden Vergewaltigungen und des Missbrauchs ein.

Doch nun die Rolle rückwärts: Wie ein Berufungsgericht in Oslo bekannt gab, wurde dem Antrag des Verurteilten stattgegeben - und die Fälle müssen nun noch einmal neu aufgerollt und verhandelt werden.

"Das Berufungsgericht wird umgehend mit den Vorbereitungen für das Verfahren beginnen", heißt es in der Pressemitteilung.

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Ein Termin für die Berufungsverhandlung steht vorläufig allerdings noch nicht fest. Ebenso ist unklar, warum das Gericht dem Berufungsantrag von Høiby zustimmte.

Høibys Verteidiger Petar Sekulic gab gegenüber dem Fernsehsender NRK zu Protokoll, dass er die Entscheidung erwartet habe und zufrieden sei.

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Am 15. Juni wurde der 29-Jährige vor einem Gericht in Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt. Das wird nun erneut überprüft.  © Ane Hem/NTB/dpa

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Der 29-Jährige war insgesamt in 40 Fällen angeklagt - von Körperverletzungsdelikten, Drogentransporten, Drohungen und Missachtungen der Straßenverkehrsordnung bis hin zu angeblichen Vergewaltigungen und Missbrauchsfällen. Bis zum Abschluss der neuen Verhandlung ist das vorige Urteil nicht rechtskräftig.

Aktuell befindet sich Høiby in Untersuchungshaft. Allerdings muss er diese nicht hinter Gittern verbringen, sondern mit einer elektronischen Fußfessel in Saus und Braus auf Gut Skaugum, dem Wohnsitz der norwegischen Königsfamilie.

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