Bergretter packen aus: Das bringt die ehrenamtlichen Helfer aus der Fassung

Bremen - Am Freitag waren die Bergretter Toni Vogg (36) und Tobias Stöffelbauer (38) zu Gast bei "3nach9". Sie erzählten, wann die Helfer an ihre Grenzen kommen.

Toni Vogg (38, Foto) und Tobias Stöffelbauer haben in Summe über 1000 Einsätze für die Bergwacht Grainau in Oberbayern hinter sich.  © Bergwacht Grainau/dpa

Die beiden sind durch die ARD-Dokuserie "In höchster Not" einem Millionenpublikum bekannt. Gemeinsam kommen sie auf über 1000 Einsätze.

Moderatorin Judith Rakers (50) und Moderator Giovanni di Lorenzo (67) erzählten sie, was der häufigste Fehler am Berg sei. "Der größte Punkt ist Selbstreflexion, also die Selbsteinschätzung", so Stöffelbauer.

"Habt ihr nicht manchmal das Gefühl: Was sind das für Idioten?", wollte di Lorenzo wissen. Zunächst drückten sich die beiden vor der Antwort, dann sagte der 38-Jährige: "Wir haben ja das Rote Kreuz im Logo. Das Rote Kreuz sagt, wir sind unparteilich. Wir helfen ers tmal. Da gibt's den schönen Spruch: 'Wir sind Retter, keine Richter.'"

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Ab und zu, nach einer harten Dienstwoche, sei es aber schwierig, "den Spruch noch sauber zu halten", gestand Stöffelbauer.

Aber wenn die Leute dankbar sind und ihre Fehler einsehen, sei das Thema für sie auch erledigt, waren sich die Bergretter einig.

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Anstrengende Rettung nach langem Arbeitstag

Moderiert wurde die Sendung am Freitagabend von Judith Rakers (50) und Giovanni di Lorenzo (67).  © Radio Bremen/Matthias Hornung

Vogg und Stöffelbauer sind wie die anderen Retter der Bergwacht Grainau in Oberbayern Ehrenamtler. Es komme vor, dass man zehn Stunden arbeitet und dann noch auf einen Berg steigt, um Menschen zu retten, erzählte Vogg, der sein Geld als selbstständiger Baumpfleger verdient.

Wer "3nach9" verpasst hat, kann die Sendung in der ARD-Mediathek nachschauen.

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