Heftige Netz-Kritik an Giovanni Zarrella: Sogar das ZDF muss einschreiten

Köln/Mainz - Rund um TV-Liebling Giovanni Zarrella (48) hat es am Wochenende heftige Kritik gegeben! Im Netz haben sich zahlreiche User derart gegen den Sänger aufgelehnt, dass sogar das ZDF eingeschritten ist.

In seiner Show begrüßt Giovanni Zarrella (48) regelmäßig die größten Musikstars auf der Bühne.  © Felix Hörhager/dpa

Normalerweise gilt der Italiener als Strahlemann und unangefochtener Publikumsliebling sämtlicher Altersklassen.

Nun hat der Showmaster allerdings ordentlich Gegenwind einstecken müssen. Ausschlaggebend dafür ist nach Auffassung der Fans die jüngste Ausgabe seiner "Giovanni Zarrella Show" auf dem Mainzer Lerchenberg, dem Heimatort des legendären "ZDF-Fernsehgartens".

Trotz stabiler Marktanteile von 16,8 Prozent scheint die Show in den Kommentarspalten bei Instagram, Facebook und Co. für großen Unmut gesorgt zu haben.

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"Ich dachte immer, das ZDF-Programm sei nur was für alte Leute. Jetzt bin ich über 60 und es ist immer noch nichts für mich" oder "Wieder ein Grund, den Sender zu wechseln. Den Typen schaut man sich nicht an. Der bringt nichts Eigenes. Immer nur die Titel der anderen. Sollte sich schämen", sind unter anderem im Netz zu lesen.

Für Heimatsender ZDF deutlich zu viel! Noch während der Show meldete sich das Social-Media-Team des ZDF in den Kommentaren und bat um Frieden.

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ZDF droht Usern mit Kontosperrung

Die jüngste Ausgabe scheint aber nicht alle Zuschauenden gleichermaßen abgeholt zu haben.  © Henning Kaiser/dpa

"Liebe Community, wir freuen uns über Kommentare und auch über konstruktive Kritik, aber bitte haltet euch an die Netiquette und vor allem: Werdet nicht beleidigend oder ungerecht", hieß es mit Blick auf die teils harte Kritik.

Trotz unterschiedlicher Geschmäcker rund um das TV-Programm kündigte das ZDF an, "Beleidigungen oder Ähnliches" bei zu harten Verstößen zu löschen. "Lasst uns respektvoll und auf Augenhöhe miteinander austauschen."

Neben "Diskriminierungen, Drohungen und Verunglimpfungen aller Art" stellte der Sender auch klar, dass auch "Wahl- und Parteienwerbung" sowie "Radikales, insbesondere rechtsradikales Gedankengut, Rassismus und Hasspropaganda" nicht akzeptiert werden.

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Im Extremfall habe sich das ZDF das Recht vorbehalten, "Kommentare zu löschen und 'Wiederholungstäter' zu sperren", so die Ankündigung.

Für die nächste Ausgabe am 19. September (20.15 Uhr) dürfte das ZDF wohl einen noch stärkeren Fokus auf die Netz-Kommentare haben.

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