"The Masked Singer": Isabel Edvardsson verriet nur einer Person von ihrer Teilnahme
Hamburg/München - Es war eine große Überraschung! "Let's Dance"-Star und Profi-Tänzerin Isabel Edvardsson (44) verblüffte mit ihrem Auftritt als "Emily Wau" bei "The Masked Singer" nicht nur das Publikum, sondern auch das prominente Rate-Team. Nun sprach sie über ihre Erfahrungen und das Gefühl unter der Maske.
Mit dem Madonna-Klassiker "Material Girl" hatte Edvardsson für großes Stauen gesorgt. Niemand hatte der Profitänzerin solchen einen Auftritt zugetraut. Selbst das Rate-Team nicht, das bei seinen Tipps komplett danebenlag.
Doch ganz so leicht, wie es aussah, war es nicht, wie die 44-Jährige in einem Q&A auf Instagram verriet. "Man fängt an und denkt: 'Oh mein Gott, wie soll das jemals funktionieren?'", gestand die gebürtige Schwedin. "Aber wenn man das öfter macht, geht's auf einmal."
Vor allem das Verinnerlichen des Songtextes war so eine Sache. "'Material Girl' ist ja ein Klassiker, man hat ihn schon öfter gehört", gab Edvardsson zu und verriet, dass sie sich Texte ganz gut merken könne. "Man muss Eselsbrücken in seinem Kopf bauen: Worum geht es in den Strophen?"
Dank der intensiven Übung sitze der Text dann irgendwann. "Das ist wie beim Tanzen, das ist genau das Gleiche", zog sie einen Vergleich.
"The Masked Singer": So lernte Isabel Edvardsson für ihren Auftritt
Viel schwerer war hingegen das Geheimhalten ihrer Teilnahme, nur ihr Mann wusste davon. "Man kann nicht ans Telefon und nicht sagen, was man gerade tut", erklärte sie. Wie gut, dass sie vor ihrer Teilnahme in Schweden war und dort ungestört üben konnte. "Ich bin in den Wald gegangen und habe da einfach meine Songs geübt", sagte sie und lachte.
In Deutschland hingegen habe sie mit einem Vocal Coach an ihrem Gesang und ihrer Stimme gearbeitet. "Es war super, es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht und ich habe ganz viel gelernt", fuhr Edvardsson fort.
Schwierig war auch die Zeit im Kostüm. "Man sieht wirklich nicht viel auf der Bühne. Es ist ganz schräg, aber eben auch eine coole Erfahrung", gestand sie. "Man ist ein bisschen in seiner eigenen Welt, wenn man singt. Das gibt ein schützendes Gefühl."
Geschützt wurde laut Edvardsson auch das Geheimnis um die anderen Kandidaten. Keiner wusste, wer hinter welchem Kostüm steckte. "Man hat schwarze Klamotten an, wenn man vor Ort ist, und im Studio sieht man nur die Masken. Es ist megaspannend", verriet sie.
Mit ihrem Auftritt hat die 44-Jährige sich wieder ins Gespräch gebracht und gezeigt, dass sie nicht nur tanzen kann. Wer weiß, ob sie künftig noch weitere Talente in anderen Formaten zeigen wird.
Titelfoto: Georg Wendt/dpa

