Extrem-Bergsteiger Huber wird von Ärzten nicht ernst genommen und verliert fast sein Leben

Leipzig - Seine Leidenschaft sind die Berge: Für Alexander Huber (57) ist kaum ein Anstieg zu steil. Doch auch wenn er beim Bergsteigen schon in die eine oder andere gefährliche Situation geraten ist, war es am Ende etwas ganz anderes, das ihm beinahe das Leben kostete. In der MDR-Talkshow "Riverboat" erinnert er sich an eine Zeit, in der ihm kein Glauben geschenkt wurde.

Der Extrem-Bergsteiger Alexander Huber (57) war am Freitag zu Gast im MDR-"Riverboat".  © IMAGO / STAR-MEDIA

2024 hatte der Extremsportler plötzlich starke Kopfschmerzen und Sehprobleme. Alexander merkte schnell, dass da etwas nicht stimmt und suchte einen Arzt auf.

Raus kam nichts. Nachdem anscheinend nur ein Teil seines Kopfes mittels CT kontrolliert worden war, war das Ergebnis unauffällig. Doch das konnte einfach nicht sein. Die Beschwerden wurden eher schlimmer als besser.

Dreimal wurde er vom Neurologen mit den Worten "Es ist alles in Ordnung" wieder weggeschickt. Er solle einfach mehr Ibuprofen nehmen und es werde sich schon wieder geben.

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Nach zwei Monaten reichte es Alexander und er suchte sich eine private Radiologie, in der er innerhalb kürzester Zeit einen MRT-Termin bekam.

Und endlich kam die Gewissheit, dass er sich nichts eingebildet hatte. Das MRT-Bild zeigte klar einen großen Tumor, der noch dazu so enorm Alexanders Hirndruck erhöht hatte, dass er innerhalb der nächsten 24 Stunden operiert werden musste.

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"Die verdammte Ungewissheit": Was Huber am meisten belastet

Die Berge sind für den Extremsportler nicht wegzudenken.  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Trotz der Sorgen um die Auswirkungen der OP bezeichnet er den Moment als "Erleichterung".

Viel schlimmer sei "diese verdammte Ungewissheit" gewesen. "Und jeder sagt dir, du bist gesund." Der Physiker sei sich wie ein Hypochonder vorgekommen.

Nach der OP erholte sich Alexander schnell und konnte bald auch seiner Leidenschaft, dem Bergsteigen, wieder nachgehen.

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Im "Riverboat" fällt besonders seine positive Art auf. Er scheint sich nicht an dem Groll aufzuhalten, sondern den Fokus viel mehr auf die positiven Dinge im Leben zu richten.

"Es ist die große Kunst beim Leben, dass man die Dinge anschaut, die gut sind und nicht die, die bescheiden sind", fasst er zusammen.

Die komplette "Riverboat"-Sendung mit Alexander Huber und vielen weiteren spannenden Gästen steht in der ARD-Mediathek zum Abruf bereit.

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