Ärger bei "Wer wird Millionär?": Rentnerin brüskiert Günther Jauch mit falscher Behauptung
Köln - Das Finale der 3-Millionen-Euro-Woche bei "Wer wird Millionär?" steht an und es kommt zu einer Seltenheit: Keiner ist bereit eine Auswahlfrage zu beantworten, um die Möglichkeit zu haben, seine Gewinnsumme in die Höhe zu treiben. Erst eine Rentnerin sorgt für eine Kehrtwende - und brüskiert Günther Jauch (70) mit einer Behauptung.
Die frühere Hotelsekräterin Heidi Aster (70) entscheidet sich bei der zweiten Auswahlfrage dazu, sich doch noch eine weitere Runde auf den Ratestuhl setzen zu wollen.
"Ich wollte nur wegen des schönen weichen Stuhles wieder her. Jetzt isses halt so, Schicksal!", so die gebürtige Bergheimerin, die sich schon vorab über die ungemütlichen Wartestühle beschwert hatte.
Gemeinsam mit Moderator Jauch kommt die Rentnerin auf ihren Single-Status zu sprechen. Dabei sei sie eine "sehr gute Partie", wie Jauch findet, doch bei Männern wisse man ja nie, wie ehrlich ihre Absichten seien.
"Sie haben gestern ja selber zu mir gesagt, sie lieben Frauen mit Geld", sagt Aster und fordert den Gastgeber damit heraus. "Was? Nein, bitte!", reagiert er sichtlich erbost. Trotzdem bleibt sie bei ihrer Behauptung.
"Wer wird Millionär?": Telefonjoker ist ein alter Bekannter
Daher wendet sich der Entertainer ans Publikum: "'Ich liebe Frauen mit Geld', soll ich gesagt haben? Also, ich rufe jetzt alle als Zeugen auf, die gestern mit dabei waren! Ich rede ja viel, aber ...", so Jauch, doch es meldet sich niemand.
Auch eine weitere Kandidatin, die die Rentnerin als Zeugin benennt, kann sich nicht erinnern. Deshalb bleibt ungeklärt, ob der 70-Jährige den Satz wirklich gesagt hat.
Was jedoch geklärt werden kann: der Grund, warum die Rentnerin nach 35 Jahren in Italien nach Deutschland zurückgekehrt ist. "Ich habe Heimweh nach dem Kölner Karneval bekommen, deshalb bin ich wieder hier", gesteht die Kandidatin.
Und die Rückkehr hat sich gelohnt, denn schließlich geht sie mit 57.000 Euro nach Hause - 25.000 Euro mehr als zuvor.
Hilfe bekommt sie im Übrigen von niemand Geringerem als Eckard Freise, der im Jahr 2000 der erste Kandidat gewesen ist, der eine Million D-Mark gewinnen konnte und in der Sonder-Sendung als Telefonjoker diente.
Titelfoto: RTL / Stefan Gregorowius

