Minus 30,5 Grad! Kälteschock in Sachsen

Marienberg - Bitterkalt war es am Freitagabend im erzgebirgischen Ort Marienberg-Kühnhaide. Das Thermometer zeigte knackig kalte minus 26 Grad an - diesjähriger Kälterekord in Sachsen!

Frostschock im erzgebirgischen Ort Marienberg-Kühnhaide! Hier wurden am Freitagabend knackige minus 30,5 Grad am Boden gemessen.  © André März

Am Boden zeigte das Thermometer laut der Wetterstation in Kühnhaide sogar minus 30,5 Grad an.

Kein Wunder! Der Marienberger Ortsteil ist seit eh und je Sachsens Kälte-Hotspot. Selbst im Sommer fallen dort die Temperaturen nachts teilweise fast auf 0 Grad.

Doch warum ist es in Kühnhaide immer so kalt? Das liegt an der Lage des Ortes, welcher von Wäldern umgeben ist. Dadurch kann sich die eisige Luft gut absetzen - es bilden sich sogenannte "Kälteseen".

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Übrigens: Für den sächsischen Kälterekord reichen minus 30,5 noch nicht aus. Im Winter 1956/1957 war es in Deutschneudorf (Erzgebirge) mit minus 35,5 Grad am kältesten.


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Da können sogar Haare zu Eis werden! In Marienberg-Kühnhaide war es am Freitagabend bitterkalt (Symbolbild).  © 123RF/mihtiander
Am Boden wurden in Marienberg-Kühnhaide minus 30,5 Grad gemessen (Symbolbild).  © 123RF/vapm

Der sächsische Kälterekord wird wohl auch in den nächsten Tagen nicht gebrochen. Für ganz Sachsen sind ab kommender Woche wieder mildere Temperaturen angesagt. Der Frostschock-Winter ist damit vorerst vorbei!

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