Attentäter werden auf TikTok gefeiert: Das wird dagegen unternommen

Von Marco Krefting

Stuttgart - Manche Inhalte zu Amokläufen oder Attentaten auf TikTok verstoßen womöglich gegen Jugendschutzrecht - die baden-württembergische Medienaufsicht hat daher die EU-Kommission eingeschaltet.

Verstößt TikTok gegen geltendes Recht? Das muss nun die EU-Kommission klären.  © Monika Skolimowska/dpa

Konkret geht es um die sogenannte Attentäter-Fanszene, die Amokläufer und Attentäter in sozialen Netzwerken feiert, ihre Taten verherrlicht, verharmlost oder billigt.

In einer Schwerpunktanalyse kommt die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) in Stuttgart zu dem Schluss, dass Minderjährige auf TikTok leicht solche Angebote angezeigt bekommen können. Die Plattform äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht dazu.

Ihre Erkenntnisse hat die LFK den Behörden auf europäischer Ebene übergeben, damit die EU-Kommission mögliche Verstöße prüfen und in Verfahren gegen TikTok einbinden kann.

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"Die LFK geht nun davon aus, dass die EU-Kommission die Risikominimierungsmaßnahmen von TikTok möglichst schnell einer umfassenden Wirksamkeitsprüfung unterziehen und anschließend mit der gebotenen Eile gegen etwaige Verstöße vorgehen wird", hieß es. 

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Unabhängig davon, ob die Plattform gegen geltendes EU-Recht verstößt, stehe für die Fachleute fest, "dass TikTok seine Bemühungen, die Attentäter-Fanszene einzudämmen, deutlich intensivieren muss", teilte die LFK mit.

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