Rekordsumme: 1,1 Milliarden Euro für Sozialbau im Südwesten

Von Robin Wille

Stuttgart - Die landeseigene L-Bank hat im vergangenen Jahr Förder- und Reservierungszusagen für den Neubau von 3367 Sozialwohnungen erteilt. Wie viele gibt es nun im Südwesten?

Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt seit ein paar Jahren wieder zu.
Die Zahl der Sozialwohnungen nimmt seit ein paar Jahren wieder zu.  © Bernd Weißbrod/dpa

Das sei der höchste Wert seit zehn Jahren und ein Anstieg von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte Landesbauministerin Nicole Razavi (60, CDU) mit. "Das ist eine starke, erfreuliche Zahl, denn die Bewilligungen von heute sind die Sozialwohnungen von morgen", sagte Razavi. 2025 seien 804 Millionen Euro in die Landesprogramme zur sozialen Wohnraumförderung geflossen, hieß es laut Mitteilung.

Das sei ein Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für dieses Jahr stünde die Rekordsumme von rund 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung, sagte Razavi. Möglich machten dies rund 300 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes.

Laut aktuell verfügbaren Daten habe sich die Zahl der Sozialwohnungen im vergangenen Jahr unter dem Strich um 1316 auf 56.072 erhöht.

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2649 Sozialwohnungen seien demnach neu geschaffen und bezogen worden. Bei 1333 Wohnungen sei hingegen die Sozialbindung ausgelaufen. Seit 2021 habe sich die Zahl der Sozialwohnungen um neun Prozent erhöht. Zuvor sei sie über Jahre hinweg rückläufig gewesen.

"Das ist eine gute Nachricht und ein hoffnungsvolles Zeichen", teilte Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer des Verbands Bauwirtschaft Baden-Württemberg, mit. Jetzt gelte es, dranzubleiben und nicht nachzulassen.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

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