Speedweek in Baden-Württemberg: Hier wird geblitzt

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Von Jennifer Kramer

Stuttgart - Das kennt doch jeder: Da hat man kurz nicht aufgepasst, fährt viel zu schnell in den Ort rein und plötzlich sieht man diesen Lichtblitz.

Besonders vor vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen wird geblitzt.
Besonders vor vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen wird geblitzt.  © Pia Bayer/dpa

Mist, stand da etwa gerade ein Blitzer? Das könnten sich nächste Woche vermehrt Autofahrer denken, denn von Montag bis Sonntag kommender Woche wird bundesweit noch stärker als sonst beim Tempo kontrolliert. Auch Baden-Württemberg beteiligt sich. Die sogenannte Speedweek soll Rasern zeigen, wie gefährlich ihr Verhalten ist.

In Baden-Württemberg wird von Montag bis Freitag verstärkt ein Fokus auf Geschwindigkeitsüberwachung gelegt, wie ein Sprecher des Innenministeriums mitteilte. Höhepunkt der Aktionswoche soll am Mittwoch der sogenannte Speedmarathon sein.

Mit Laserhandmessgeräten, Geschwindigkeitsgroßmessgeräten, Videofahrzeugen und Blitzer-Anhängern wollen Polizei und Kommunen dann die Temposünder erwischen.

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Baden-Württemberg Gefährliche Mischung: Hohe Zahl junger Toter durch Drogencocktails

Dazu, wo möglicherweise geblitzt wird, äußerte sich das Innenministerium nicht. Der ADAC schreibt auf seiner Internetseite, dass sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts geblitzt werden soll.

Außerdem könnten Blitzer an unfallträchtigen Streckenabschnitten oder in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage - vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen - aufgestellt werden.

Menschen sollen für Gefahren des Rasens sensibilisiert werden

Ziel des Blitzermarathons sei, die Menschen für die Gefahr von überhöhten Geschwindigkeiten zu sensibilisieren.

Laut dem Innenministerium ist überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer eins bei schweren und tödlichen Verkehrsunfällen.

"Leider stirbt jeden Tag ein Mensch auf baden-württembergischen Straßen - und die Hauptursache ist überhöhte Geschwindigkeit", erklärt Innenminister Thomas Strobl (CDU). 

Titelfoto: Pia Bayer/dpa

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