Tschüss, Diesel! Diese drei Südwest-Städte hängen beim E-Bus-Vergleich ganz Deutschland ab

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Von Martina Herzog & Marco Krefting

Mannheim/Berlin - Bei der Umstellung von Bussen mit Dieselantrieb auf elektrische Alternativen sind drei Städte aus Baden-Württemberg in einem deutschlandweiten Vergleich an der Spitze.

In Mannheim sind batterieelektrische Linienbusse des Typs E-Citaro unterwegs.
In Mannheim sind batterieelektrische Linienbusse des Typs E-Citaro unterwegs.  © Uwe Anspach/dpa

In Mannheim wurden zum Jahreswechsel 60,6 Prozent der Busflotte elektrisch betrieben, wie aus einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Es folgen Freiburg (51,7 Prozent) und Karlsruhe (51,6 Prozent). Alle drei Städte wollen zudem bis 2030 nur Elektrobusse auf die Straße bringen, soweit Neubeschaffungen geplant sind.

Als einzige Kommunen in der DUH-Auswertung gelten sie mit den Werten als Vorreiter. In vielen der 39 größten deutschen Städte dominieren demzufolge weiter Busse mit Dieselantrieb das Stadtbild.

Reine Dieselantriebe machten 70 Prozent aus. Wenn man sogenannte Mildhybride einrechnet, bei denen ein E-Motor den Verbrenner unterstützt, ergibt sich sogar eine Quote von 77 Prozent.

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Elektrobusse verursachen nach einer Untersuchung der gemeinnützigen Organisation International Council on Clean Transportation aus dem Jahr 2023 erheblich weniger Treibhausgase als Busse mit Dieselantrieb.

In der Herstellung der Fahrzeuge entstünden zwar im Vergleich höhere Emissionen, dies werde über die Lebensdauer aber mehr als ausgeglichen. Je höher der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonne, desto besser falle die Bilanz aus. Zudem seien Elektrobusse besser für die Luftqualität vor Ort.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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