Und draußen vor der großen Stadt: Mehr Prostituierte, aber weniger Bordelle in Bayern
Fürth - Die Zahl der offiziell registrierten Prostituierten ist in Bayern leicht angestiegen, wie am Freitag das Landesamt für Statistik in Fürth bekannt gab.
Ende Dezember 2025 waren im Freistaat noch 4826 im Prostitutionsgewerbe tätige Personen gemeldet. Hinzu kommen 368 entsprechende Gewerbebetriebe.
Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet das einen Zuwachs von 1,4 Prozent bei den Prostituierten. Keine 15 Prozent davon kommen aus Deutschland.
Denn laut Auswertung hatten 86,4 Prozent der angemeldeten Prostituierten keine deutsche Staatsangehörigkeit.
Die Top-5- Städte mit gemeldeten Prostituierten sind München (1638 Personen), Nürnberg (894), Augsburg (449), Regensburg (329) und Fürth (181).
Gemäß den Zahlen waren 2,3 Prozent der angemeldeten Personen waren zwischen 18 und 21 Jahren alt, der absolute Großteil (3616) zwischen 21 und 45.
Hellfeld allgemein rückläufig, Dunkelziffer unbekannt
Die Zahl der Bordelle hingegen ist um 4,9 Prozent zurück gegangen. Davon sind 105 Einrichtungen in der Stadt München gemeldet und 64 von der Nürnberg.
Das Bayerische Landesamt für Statistik betonte jedoch, dass hierbei "nur das Hellfeld der Prostitution abgebildet" werden kann. Die Dunkelziffern sind naturgemäß nicht zu erfassen. Tendenziell sind die Zahlen der Hellfelder seit 2017 rückläufig.
Durch das Prostituiertenschutzgesetz werden seit dem Jahr Daten zu den in der Prostitution tätigen Personen und dem Gewerbe erhoben.
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