Horror-Unfall in Mittelfranken: Auto geht in Flammen auf, Mutter und Kind sterben
Cadolzburg - Ein tragischer Frontalunfall hat sich am Freitagnachmittag im mittelfränkischen Landkreis Fürth ereignet. Dabei kamen eine Frau und ihr Kind ums Leben.
Nach ersten Polizeiangaben war die Peugeot-Fahrerin mit ihrem Kind auf der Beifahrerseite zwischen Ammerndorf und Cadolzburg auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Ford kollidiert.
Der Unfall ereignete sich gegen 16.50 Uhr. Die Ursache muss noch untersucht werden. Witterungsumstände wie Aquaplaning werden nicht ausgeschlossen.
"In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug dann offenbar ins Schleudern und dann in den Gegenverkehr, wo es dann mit einem Ford zusammenstieß", so Marc Sigl vom Polizeipräsidium Mittelfranken bei einer ersten Einschätzung vor Ort.
"Das Fahrzeug fing sofort Feuer. Nachfolgende Fahrzeuge hielten an, Ersthelfer kamen zur Hilfe." Diese konnten noch eine Person aus dem Fahrzeug holen und Reanimationsmaßnahmen einleiten. Laut des Pressedienstes "News5", der mit am Unfallort war, handelte es sich dabei um die Fahrerin.
Den couragierten Zeugen gelang es jedoch nicht, das Kind aus dem brennenden Wagen zu befreien. Es ist derzeit nicht geklärt, ob es zu diesem Zeitpunkt noch am Leben war.
Straße bis in die Abendstunden komplett gesperrt
Alle Bemühungen der Ersthelfer und der alarmierten Rettungskräfte blieben am Ende jedoch ohne Erfolg. Beide Insassen des Peugeots erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.
Die Verkehrspolizei in Fürth, Polizei und eine Gutachterin begannen noch am Unfallort mit den Ermittlungen zur konkreten Ursache.
Die Ford-Fahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß nach dpa-Informationen schwere Verletzungen. Sie wurde nach der medizinischen Erstversorgung in eine Klinik gebracht.
Die Staatsstraße 2409 musste im betroffenen Bereich für Rettungs-, Lösch- und Bergungsarbeiten über mehrere Stunden gesperrt werden.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der geschätzte Sachschaden – bei Fahrzeuge wurden komplett zerstört – bei rund 20.000 Euro liegt.
Titelfoto: NEWS5 / Felix Besold

